Die Graffiti-Brille

Neulich war ich auf dem Land unterwegs und in irgend einem geleckten Kleinstadtdorf in Niedersachsen hatte ich Glück: Ich hab bei Penny noch einen Satz Graffiti-Brillen erwischt!

Penny_Graffiti-Lesehilfe-kleiner

Eigentlich habe ich die Dinger ja gar nicht nötig, aber ich hab sie trotzdem ausprobiert und kann bestätigen: Die Graffiti-Brillen fördern nicht allein das Lesen, sondern auch das Sehen. Man sieht Urbanart, Streetart und Graffiti usw. nicht nur wesentlich besser, die Brillen wirken auch positiv aufs Gehirn – man findet alles, was es an anarchistischer Kunst in der Welt so gibt, total gut.

Der Gebrauch der Graffiti-Brillen ist zwar etwas umständlich,  aber wenn man es endlich hinbekommen hat, die drei Brillen aufzusetzen, entdeckt man dank der fulminanten Sehhilfen so manches versteckte

Detail:

Detail

und Rätsel:

Rätsel

Ich hab die Graffiti-Brillen aber auch zu Hause getestet. Sie sind sehr hilfreich bei der Sichtung und Sortierung meiner Bildarchive, so dass ich auch hier fündig geworden bin und so manches DETAIL und RÄTSEL (wieder)entdeckt habe:

 

Alle Dokumente in und aus Hamburg, etliches davon längst zerstört …


Kleiner Nachtrag: Schmiere (s. Galerie) finde ich als Tag ähnlich gelungen wie Dreck, Scum, Abschaum u.ä., weil solche Begriffe die bürgerliche Meinung, dass es sich bei streetart bloß um Geschmiere handelt, selbstbewusst und ironisch konterkarieren.

Schmiere hätte ich also toll gefunden – schaut man genau hin, entdeckt man allerdings einen Schinesen. In der Weise aber auch sehr schön  🙂


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