Hamburgs Innensenator Grote geisteskrank

Das ist ja lustig. Wie man in der gestrigen Mopo lesen konnte, spricht Hamburgs Innensenator Grote im Zuge erfolgreicher Öffentlichkeitsfahndungen nach G 20 eine Warnung an linke Straftäter aus:

„Wir werden jetzt und in Zukunft auch Monate oder Jahre später noch Konsequenzen sehen“, sagte Grote. Das müsse jeder, der bei politischen Auseinandersetzungen auf der Straße Straftaten verübe, bedenken. „Das ist eine klare Botschaft an die Szene: Überlegt euch das gut. Und wenn ihr das unbedingt machen wollt, macht lieber einen Bogen um Hamburg“, drohte er.  (Zitat Mopo)

Absurderweise wurde der Rechtsanwalt Andreas Beuth, als ihm schockiert von den Ausschreitungen im Schanzenviertel zu G 20 ein ähnlicher Fauxpas über die Lippen kam, indem er anmerkte, solcher Scheiß sollte bitte eher in Pöseldorf stattfinden, von den Medien praktisch gelyncht.

Hamburgs Innensenator Grote, der bisher lediglich als größenwahnsinnig aufgefallen ist, schlägt nun in dieselbe Kerbe, indem er linken Straftätern empfiehlt, außerhalb Hamburgs tätig zu werden. Wie dumm ist das denn!

Immerhin wird damit deutlich, dass Grote geisteskrank ist, denn hätte er funktionstüchtige Hirnmasse, wäre ihm so ein Schwachsinn nicht unterlaufen!

Für dieses unfreiwillige Bekenntnis: Meinen persönlichen Dank.

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G-20-Gedächtniscornern am 05. Juli

Für den 05. Juli 2018 wird zu einem Hamburgweiten Massencornern aufgerufen.

Damit soll an den geisteskranken Übergriff vor knapp einem Jahr erinnert werden, als der Polizei nix Besseres einfiel, als friedlich auf dem Pferdemarkt feiernden Menschen mit Wasserwerfern und Schlagstöcken einzubläuen, wer in dieser Stadt eigentlich wem die Lebensart vorschreibt. Die Bilder der Jagdszenen auf fröhliche Menschen, die um ihr Leben rennen, haben Erdogan, Putin und co. sicher ne Erektion verschafft — wir sind heut noch wütend. Polizisten, die sich wie ein asozialer Sicherheitsdienst aufführen, brauchen wir nicht.

Um es der Polizei diesmal nicht zu einfach zu machen, soll das Massencornern nicht allein zentral am Pferdemarkt stattfinden, sondern an möglichst vielen Plätzen über ganz Hamburg verstreut.

Für St. Georg, bevölkert hauptsächlich von Mirdochegal- und Hipster-Klientel, die wegen Protesten höchstens mal auffällt, weil ein Käseladen dichtmacht, schlage ich den Lindenplatz vor.

Der ist so hässlich geworden, den kann man sich nur schön saufen. Insbesondere, seit vor einigen Jahren sämtliche Sitzbänke entsorgt wurden, weil lebende Menschen es immer wieder gewagt haben, diese zu benutzen!

 

G 20 | Massencornern
05. Juli 2018 | 19 Uhr

Lindenplatz

Comic exklusiv im Hauptquartier

Zum Beitrag „Echt krank: Dr. Gero Winkelmann“ gibts einen Comic ohne Menschen, Möbel, Häuser usw. exklusiv im Hauptquartier der novelle …

Comic ohne Leute, Möbel, Häuser usw. #003: Dr. Winkelmann

Echt krank: Dr. Gero Winkelmann

Kollege Daniel Ableev hat Frau und Kind, aber ist mit den Gedanken stets bei mir. Damit es mir endlich besser geht, hat er mir einen Link geschickt, auf den Bund Katholischer Ärzte. Genauer: Dr. Gero Winkelmann, der ist entweder ein Iranischer Russe oder er gehört ins Gefängnis.

Er versteht nämlich mittels Homöopathie die Homosexualität zu heilen. Zitat: Behandlung mit klassischer Homöopathie auch und gerade in Sonderfällen, z.B. bei unguten sexuellen Neigungen und Charakterstörungen.“ Hätte Gauland kaum feiner ausgedrückt, Zitate: „Diese zwölf Jahre“, „Diese falsche Vergangenheit“, „Vogelschiss in tausend Jahren deutscher Geschichte“.

Als Beweis seines Erfolges wird von Winkelmann höchstpersönlich die überzeugende Masse von sagenhaften zwei Männern angeführt, die sich bei ihm in Therapie befinden. Zusätzlich und beweiskräftig weiß der homophobe Winkelmann höchstpersönlich von zwei weiteren Männern, die jetzt voll glücklich sind, weil sie nicht mehr schwul sind. Homöopathie wirkt nämlich immer. Bei Menschen, bei Tieren, bei Pflanzen und bei Schwulen. Die meisten Homöopathen sehen das etwas anders, deswegen will ich mich korrigieren. Die Homöopathie, die wirkt bei Winkelmann. In Bayern.

Von glücklichen Schwulen hat Winkelmann noch nie gehört. Würde in sein geistig-behindertes Weltbild zwischen Katholizismus und Heilsversprechen, das einen schwulen Juden überhaupt nicht an die Nazi-Zeit erinnert, auch nicht passen. Die homöopathische Heilseite zur Schwulenbekämpfung ist eine hackartige Kurzfassung homöopathischer Grundsätzlichkeit. Ganz nebenbei erfährt man die Ursache von Aggressivität, Perversionen, Pädophilie und körperlichen Schwächen (alles irgendwie schwul). Wird alles erworben durch die eigenen Ahnen, weil die sich einst mit Syphilis und Tripper angesteckt haben. Endlich ist das mal raus. Da wir allerdings alle Ahnen haben, über zehntausende von Jahren, ahnen wir, dass keine geerbte Geschichte tripper- oder syphilisfrei sein kann. Ergo sollten wir alle pervers sein. Schwamm drüber.

Augenfällig ist und bleibt, es geht um Männer. Frauen sind und waren in dieser Hinsicht nie das Problem. Lesben sind egal, das war im Strafrecht schon so, das kannte lediglich den § 175 zum Männerwegsperren, Frauen durften sich die Mösen lecken und wurden nie bestraft. Ganz im Gegenteil, lesbischer Sex beflügelte immer schon die sexuellen Phantasien von Heteromännern. Da ist es vollkommen egal, dass Winkelmann – aber erst auf Nachfrage! – behauptet, er könne selbstverständlich auch Lesben reparieren!

Das ist alles derart abstrus und lächerlich, man sollte sich gar nicht die Mühe machen, diesen Schwachsinn auseinander zu pflücken. Mich wurmt allerdings eine Sache ganz gewaltig: Wenn die Homöopathie so wirkgewaltig „ungute Neigungen“, „Charakterstörungen“ und so n übles Zeug angehen kann, so dass Kranke endlich glücklich gesund werden, warum wird sie nicht flächendeckend angewendet, um eine humanistische Gesellschaft zu schaffen, indem sie Nazis therapiert? Warum bleibt sie unwirksam bei der Volksblödheit, die wir neuerdings AfD nennen?

Und geht Horst Seehofer denn eigentlich nie zum Homöopathen?!

Das ist mal echt krank!

Comic ohne Leute, Möbel, Häuser usw. #002: Scheissbrut

Iven Einszehn: „Scheißbrut / Comic ohne Leute, Möbel, Häuser usw. #002“

Hurra

Iven Einszehn: „Hurra 1“
auf Karton gepfafft, A3

 

Iven Einszehn „Hurra 2“
auf Karton gepfafft, A3

Wir suchen Streit

Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main hat auch in diesem Jahr zu einem Plakatwettbewerb aufgerufen:

Wir suchen Streit!

Plakatwettbewerb 2018

Dein Plakat gegen Hass und rassistische Hetze.

Für eine vielfältige Gesellschaft.

Iven_Einszehn-Plakat_Anne_Frank-2-Rahmen-web
„Wir suchen Streit! Plakatwettbewerb 2018
Dein Plakat gegen Hass und rassistische Hetze. Für eine vielfältige Gesellschaft.“
Plakatwettbewerb 2018 / Bildungsstätte Anne Frank
Iven Einszehn: „Plakatentwurf unter Verwendung der Spruchtafel als wenn

Aus der Ausschreibung:

„Es geht ums Ganze: Die Mehrheit steht für eine Gesellschaft, in der alle einen Platz haben – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Für eine Gesellschaft, in der kein Platz ist für Rassismus, Judenfeindschaft, Sexismus oder andere Formen von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Eine Gesellschaft, die Meinungsfreiheit und Streit absichert – ohne dies als Einladung für Hass und Hetze falsch zu verstehen.

Es ist nicht so, als hätten wir diesen Zustand erreicht. Er muss erstritten und erkämpft werden. Und längst nicht alle sind von dieser Vorstellung überzeugt. Wir erleben einen Rechtsruck in Deutschland. Vieles, das lange selbstverständlich schien, wird aktuell in Frage gestellt. Immer mehr Menschen sagen zum Beispiel, dass Ausländer, Schwarze Menschen oder Muslime nicht dazu gehören. Es ist wieder viel von Volk und Nation die Rede. Von Drinnen und Draußen. Von Wir und die Anderen.

Sollten wir uns zurücklehnen und andere machen lassen? Nichts da: Das geht uns alle an!“

 

Bildungsstätte Anne Frank

Die „Revolutionäre 1. Mai Demo“ grüßt Diktator Erdogan

Ich melde mich mit einem schlagkräftigen Bild von der

Revolutionären-1. Mai-Demo:

Hamburg 2018: Die „Revolutionäre 1. Mai Demo“ grüßt Diktator Erdogan