ZENEST

In meinen steuerfreien Zweitwohnsitzen — Zentrale für Experimentelles und Headquarters for Experimentalism — haben Daniel Ableev und Sarah Kassem zwei Jahre und einen Viertelmittwoch lang ein neues WunderWerk der ___________  [fehlendes Wort beim Bundesministerium für Brauchtum, Völkerentfremdung und Neofaschismus, kurz: Heimat einreichen] zusammengeleimt: ZENEST. ZENEST ist nichts weniger als das. Frau Klaißt spielt darin eine zentrale Rolle, indem sie besucht wird. In Laumhain 8. Ein selten angewandter Plot, dem sich gleich 10 Künstler angenommen haben. Man erkennt daran recht schön, dass Künstler nichts Besseres zu tun haben. Lippustikseminare, XalurGogje, ein anderthalb Meter großer Thesaurus (hoch oder breit, man weiß es nicht) und anderes Lähmzeug, das ist ihre Aufgabe, der sie sich verschroben. Leben. Inhalt. halt.

Hier die Ausgabe zum Kaufen, sie ist haptisch und bunt:

Und hier als Sozialrabatt zum Blättern, diese Ausgabe ist auch bunt, aber so flach, dass sie bequem auf digitale Bildschirme passt:

Iven Einszehn: „Lippustin“
Einer meiner Vierträge in ZENEST. (Kann man ausmalen, befreit den Geist.)

ZENEST, dritter Band in der Bibliothek für Experimentelles,

von und mit:

 

ZENEST
Daniel Ableev und die ganzen Anderen

64 Seiten
CreateSpace Independent Publishing Platform (auf deutsch: Amazon)
ISBN: 978-1986142366
€ 10,-

Amazon
Novelle - Zentrale für Experimentelles
Novelle - Bibliothek für Experimentelles

 

(Übrigens plane ich seit kommendem Donnerstag die Herausgabe von ANTINEST-Z, dazu brauche ich 10 Autoren, die mir irgendwelche Geschichten geben (bitte nicht zu lang, ich muss den Scheiß lesen), woraus ich dann exakt eine Illustration mache. Bin halt andersrum. Keine Honorare. Keine Belegexemplare. Keine Sozialrabatte. Bunt auchnich. Dafür garantiere ich, dass ANTINEST-Z praktisch nicht gekauft werden wird. Nicht einmal von Blutsverwandten.)

(Außerdem in Überlegung: das Kondolenzbuch für Experimentelles.)

 

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Novelle in der Traumathek

Die Novelle / Zeitschrift für Experimentelles

präsentiert Einblicke ins Gesamtwerk

Texte & Tracks von Novellisten
vorgestellt von Daniel Ableev & Dennis Mombauer
07. 12. 2017 | 20:00 Uhr
Traumathek | Engelbertstraße 45 | 50674 Köln
Traumathek
Die Novelle

98%dann: XassiKOn

Der 1. Oktober findet statt. Wir sind zu 98% sicher. Bekanntgabe folgt defintiv. Zur Untermauerung diverser Datumsthesen haben wir uns einen funktionellen Autisten und eine Ziege besorgt. Eigene Argumente sind nicht nötig, wir verweisen auf die Duskussion, die hier geführt wurde. Sie sagt viel aus. Auch über Menschen. Weil uns für die Ziege keine sinnvolle Verwendung einfällt, kommt sie zurück in den Kühlschrank. Als Beleg dafür, dass die Arbeit, die wir uns machen, irgendwie mit Arbeit zu tun hat, veröffentlichen wir einige Bildbelege. Wir versuchen noch herauszufinden, weshalb. Teilweise verhalten wir uns vertikaldesaströs (Xassikon: Buststabe V). Das wäre aber auch nicht richtig.

Außerdem verraten wir, wie die Putzfrau aufräumt. Irgendwer wollte das wissen.

 

Novembergedicht

 

Heute nicht

 

Gegenwart kennt keine Grenzen

 

Wie die Putzfrau aufräumt …

 

Xassikon kommt
XASSIKON Wasist
XASSIKon Archive

XASSIKon Archive

Heute gewähren wir einen exklusiven Einblick Dreiblick in unsere Archive. Wir mussten weit über mehr Putzfrauen entlassen, ehe endlich alles wunschgemäß lief …

 

Xassikon kommt
XASSIKON Wasist



Wolfgang Tillmans / Kampagne zur Bundestagswahl

XASSIKON Wasist

Hierzu ein Destillat aus der 1/2 seitigen Einführung,

ausgeführt auf ca. 4 bis 5 Seiten, namentlich:

Unterschied?

)featured by Ableev powered by Einszehn(
XASSIKON kommt


Wolfgang Tillmans / Kampagne zur Bundestagswahl

Xassikon kommt

Vorschau auf baldwann.

Xassikon kommt:

 


XASSIKON
Ein Jahrhundertprojekt von Daniel Ableev und Iven Einszehn
Prachtausgabe in 9 Flattern

Erstausgabe in elf Zeugen nur per smartphone und ipad
in Hamburg und Bonn ab 01. Oktober.
Es würde uns wundern, wenn das klappt.
Aber darum gehts ja. Nicht.


Wolfgang Tillmans / Kampagne zur Bundestagswahl

Universal KRIMI für den Buchpreis nominiert

Meinen gepflegten Dank ans Hauptquartier für Experimentall-ALL-itäten: Im Archiv hat sich der Headquarter:ping:back D|aniel A|bleev zwei Tage lang einbetoniert, um, von KUNST,- angeschossen, die letztgültige Rezension zum einzig wahren Universal KRIMI zu inkriminieren:

 

Voll lesenswert: Rezension von Dr.* Daniel Ableev

 

Die Nahtodderfahrung
Zentrale für Experimentelles
Universal Krimi


* Gerichtsmedizin, Populär- und Vulgärpsychiatrie, angewandte Methodikae porturista



Wolfgang Tillmans / Kampagne zur Bundestagswahl

Universal Krimi

Vertext und zugenäht:

Der Universal KRIMI

 

Iven Einszehn: Universal KRIMI
Auflage: 11 Unikate
geschrieben auf der Nähmaschine Pfaff varimatic 6087
(1 LoseBlattReihe A6 + 10 Hefte A5 / unterschiedliche Papiere, verschiedene Bindungen, meistens im Pfalz gepfafft)

 



Wolfgang Tillmans / Kampagne zur Bundestagswahl

14 Gute Nacht Geschichten

Deine Mutter hatte mich bereits im Jahre 2003 um 15 Uhr acht darum gebeten, endlich ein Kinderbuch zu schreiben. Ich vergesse gar nichts und habe die Sache wörtlich genommen und lege als neuestes Buch die „14 Gute Nacht Geschichten“ vor, als Unikat, also exakt 1x.

 

 

Iven Einszehn: „14 Gute Nacht Geschichten“
geschrieben auf der Nähmaschine Pfaff varimatic 6087
Buch, Unikat / A5 / 14 Laminate / spiralgebunden

 



Wolfgang Tillmans / Kampagne zur Bundestagswahl

Der freche Mario

Der § 166 StGB ist so schwachsinnig wie das, was er schützt: Er stellt, salopp gesagt, Gotteslästerung unter Strafe. Etwas schwülstig wird darin Gefängnis bis zu drei Jahren verkündet, für denjenigen, der Religion oder Glauben und sogar ihre Einrichtungen und Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Wenn man sich auf der Welt umschaut, stellt man allerdings fest, dass es gerade und immer wieder Religionen sind, die den öffentlichen Frieden nicht nur stören, sondern ganze Landstriche in Schutt und Asche legen.

Einen Paragraphen, der Wissenschaftslästerung unter Strafe stellt, sucht man in unseren Gesetzbüchern vergeblich. Jeder Religion steht es frei, der Erdgeschichte zu spotten, die Evolution zu leugnen, zu behaupten, die Erde sei fünftausend Jahre alt, Dinosaurier habe es nie gegeben, Darwin sei ein Idiot gewesen, wie von amerikanischen Kreationisten propagiert. Nichts ist schwachsinnig genug, was nicht von Religionsfreiheit geschützt wäre. Wissen ist vogelfrei. 2 + 2 ist zwar nicht 5, aber wer es gegen die Mathematik auf eine Wand schreibt, dem werden nirgends auf der Welt dafür die Hände abgehackt.

Religionsfreiheit ist ohnehin eine vollfalsch verstandene Sache: Kinder üben doch keine Religionsfreiheit aus, wenn deren Eltern sie per erzieherischer Gehirnwäsche in Religionen zwingen! Wenn Eltern ihren Kindern Handlungen aufnötigen, die diese Kinder nicht erfassen, geschweige ein Für und Wider erörtern könnten. Vorausgesetzt, man ließe es überhaupt zu, dass Kinder sich eigene Gedanken machen und eigene Entscheidungen treffen.

Religionsfreiheit müsste zuerst bedeuten, Kinder von Religion frei zu halten. Mit Politik verfährt man so. Dafür sind Kinder zu klein, zu dumm, traut man ihnen gar nicht zu, das würde sie überfordern. Religion hingegen, als abstrakteste und abgehobenste menschliche Daseinsform überhaupt, ist Kindern jederzeit zuzumuten.

Man stelle sich vor, es ginge nicht um Religion, sondern um Politik: Die Eltern würden ihre Neugeborenen CDU-, SPD-, Linke- oder welche-Partei-auch-immer-taufen lassen, sonntags mit ihnen ins Parteibüro gehen, sie mit drei Jahren auf die Parteischule schicken, ihnen Parteiwimpel an die Wand nageln, ab der Einschulung Unterricht in der Partei „ihrer“ Wahl erteilen, ihnen mit zwölf Jahren per feierlichem Akt Teile vom Körper schneiden, einen Schwur aufs Parteibuch abnehmen. Jedem Dorfpfarrer würden sich bei derartiger Kindesmisshandlung die Schamhaare sträuben. Bei Religionen hingegen ist das alles völlig in Ordnung!

Der Kunstpreis Der freche Mario nun hat es sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, mit dem ganzen Mist aufzuräumen, Religionen zu kritisieren, Praktiken und Auswüchse anzuprangern, Gewohnheiten und Traditionen zu hinterfragen und zu entlarven. Er zeichnet Kunstwerke aus, die sich satirisch-kritisch mit Glauben und Religion, Kirche und Klerus auseinandersetzen.
Er setzt damit ein Zeichen für Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit.
Das ursprünglich angestrebte Ziel, die überfällige Abschaffung des § 166 StGB, darf man getrost großzügig ausweiten. Letztlich geht es um die Überwindung aller Religionen. Bereits Anfang Juni ist das Buch zum frechen Mario erschienen, mit den Gewinner- und ausgesuchten  Beiträgen der Jahre 2008 — 2016 …

 

Der freche Mario
ausgesuchte Beiträge aus den Wettbewerben 2008 – 2016

 

Teilnehmer und Beiträge:

  • Della Croce: Via Dolorosa
  • Till Mette: Gott
  • Erste Allgemeine Verunsicherung (E.A.V.): Mein Gott
  • Eberhard Weible: Vater Unser
  • Gisbert Zalich: Ein atheistisches Gebet
  • Herrjot: Ja das / Erlösung / light my fire / Bis dass der Tod euch scheide
  • Michael Schmidt-Salomon: Die subversive Kraft des Humors
  • Wolfram P. Kastner & Michael Wladarsch: Heiliger Stuhl & Heiliger Geist
  • Robert Kunec: The Twelve
  • Rudi Hurzlmeier: Restauration einer Heiligenfigur
  • Olaf Encke & Claudia Romero: Judas & Jesus
  • Titanic / Das endgültige Satiremagazin: Titelblatt
  • Max Mesa: Aquarium
  • Michael Holtschulte: Blasphemie
  • Urban Hüter: Madonna con Latte
  • Achim Stößer: Gott gibt es nicht
  • Jörn Birkholz: Holy Crap
  • Rainer Schade: Fest der Hiebe
  • Miguel Fernandez: Jesus
  • Piero Masztalerz: Penis
  • Christoph Wischniowski: Father and son in town
  • Ulf S. Graupner: … als sein Ebenbild schuf er ihn
  • Hans Sagmeister: Matthäus 19/24
  • Lisa Fitz: Jesus & Exorzismus
  • Kerstin Lochner: Domino-day
  • Marco Wikkering: Blow up t-shirt
  • Martin Zak: Wenn Gott sich langweilt
  • Olivia Rost: Sommernachtstraum
  • Rainer M. Osinger: Der Wissenschaftler / Ermahnung
  • Rolf Heinrich: Leichtes Spiel
  • Uli Knorr: Abendmahl
  • Wolfram P. Kastner & Linus Heilig: Papst trifft Hitler
  • Ruth Hebler alias Sikitu: Wir machen uns stark für Menschen
  • Steve Geshwister: Heilige Homoehe / Konvestit / Bananität des Bösen
  • André Becchio: Jesus kreist
  • André Poloczek: Monotheistische Religionen
  • Anna Stuffer: Reise nach Jerusalem / Biedermanns Entlarvung
  • Rainer Unsinn: Evas Schöpfung / Kreuzweh
  • Arnika Müll: Let’s pope
  • Beate Zacharias: Todsauer / Abendmahl
  • Dorthe Landschutz: Auferstanden
  • Iven Einszehn: Leben im Zölibat
  • Claire Cobien: Ghostly Vibrations
  • Möck: Just chill!
  • Saeed Foroghi: Einweg-Gott
  • Sebastian Herzau: Nackt wie ich mich schuf
  • Sonja Dürscheid: Messebewegung Zwei
  • Stefan Klinkigt: Dali Lama
  • Uwe Tauscher: Er saß zur Rechten Gottes
  • Katharina von Koschembar: Maarmadonna
  • Katharina Greve: Missbrauch
  • ToolsAttack: Atheist
  • Smarter User Gustav Erb: Life is complicated

 

 

Der freche Mario
Kunst, Kultur und ewig währende Wahrheiten
Hrsg.: Bund für Geistesfreiheit (bfg) München

Alibri Verlag
127 Seiten | kartoniert | € 16.-
ISBN 978-3-86569-240-5

Leben im Zölibat
Bund für Geistesfreiheit (bfg) München
Kunstpreis Der freche Mario
Giordano-Bruno-Stiftung
Humanistischer Pressedienst