BMW 6er Cabrio

So, 100 Jahre BMW und Ende mit dem Thema.

Ich hab nämlich gar keinen Sinn für Autos …

 

Iven Einszehn: „BMW 6er Cabrio“
Ausziehtusche, Collé von Faltungen und Falten und Ritzungen
auf Leinwand

H 40 x B 50 cm


… es folgen aber bestimmt noch groteske Verkehrsunfälle, bildgewaltige Massenkarambolagen und ein turmartiger Schrottplatz 🙂

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Der letzte Dadaist

 

Bildquelle: Wikipedia

Muammar al-Gaddafi ist den meisten Menschen lediglich als Revolutionsführer und Diktator bekannt. Das wird seiner Person nicht gerecht, denn Gaddafi war außerdem ein bedeutender Dadaist. In seinen letzten Lebensjahren hatte der Künstler kaum noch Gelegenheit zur Auslebung dieser Facette seines umfangreichen Schaffens, so dass sich weltweit ein verzerrtes und einseitiges Bild seines Wirkens und seiner Persönlichkeit etabliert hat.

Der 100. Geburtstag von DADA ist der geeignete Augenblick, Gaddafi in die Erinnerung der Kunstwelt zurückzuholen. In seinem Verständnis von landart, als dessen herausragendster Vertreter Gaddafi bis heute gilt, war der Künstler seiner Zeit weit voraus. So ist es aus heutiger Sicht nicht verwunderlich, dass sein letztes großes Werk unvollendet geblieben ist.

2009 brachte Gaddafi bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen den Antrag ein, die Schweiz zu zerschlagen. Gaddafis Vorhaben, die Schweiz unter den Nachbarstaaten aufzuteilen und damit das flächengrößte Kunstwerk der Welt zu erschaffen, blieb seinerzeit vollkommen unverstanden und wurde von der UN vereitelt.

Im Jubiläumsjahr von DADA sollte es möglich sein, bei der UN das nötige Verständnis für Kunst einzufordern und Gaddafis letztes großes Werk zu vollenden. In der Schweiz, wo man sich fast auf genetischer Ebene mit dem Dadaismus beschäftigt, findet das Vorhaben der Werkvollendung immer mehr Anhänger. Auf Anregung des Cabaret Voltaire in Zürich haben einzelne Bauern in grenznahen Gebieten ihre Höfe bereits an die benachbarten Länder abgetreten. Die betreffenden Kantone wurden angehalten, die Positionen der Grenzsteine zu korrigieren.

DADA für alle

Jetzt wird jeder DADA.

Arte hat in Zusammenarbeit mit SRG ein schönes Dada-Projekt auf die Beine gestellt:

DADA-Data & Hacktions. Das ist DADA satt.

Hinter Hacktions steckt hacken und Aktionen. Ein schönes feature ist DADA-Block. DADA-Block ersetzt  Internetwerbung durch feinste DADA-Werbung, also Kunst.

Einige Beispiele …

DADA-addon-beispiel-1

DADA-addon-beispiel-2

DADA-addon-beispiel-3

 

Hier gibts das addon für Mozilla 


Termine der Hacktions
Dada-Data ist online mit:
Dada-Depot
Dada-Block
Dada Connected Readymade
In den nächsten Tagen/Wochen folgen:
12.2.2016: «Dada-Gafa»
19.2.2016: «Dada-Gram»
26.2.2016: «Dada-Tweetpoesie»
4./5.3.2016: «Dada-Hackaton»

Neu: Iven auf DADA


 DADA-Warnung:

Der Kauf dieses Buches wird mit Lesen nicht unter 114 Seiten bestraft!

Elke-cover-vorn

Erhältlich bei DADAzon für € 6,01

Auffahrunfall

2016 begegnen sich zwei Hundertjährige:

DADA wird 100 / BMW wird 100

Eine schöne Gelegenheit,

alles durcheinander zu bringen …

Iven Einszehn: „Auffahrunfall“
Ausziehtusche, Collage von Faltungen, Ritzungen,
streetink und Korrekturstift auf Leinwand
40 x 50 cm

Neu: Iven auf Twitter


 Warnung:

Der Kauf dieses Buches wird mit Lesen nicht unter 114 Seiten bestraft!

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Erhältlich bei Amazon für € 6,01

AutoImmundefekt

2016 begegnen sich zwei Hundertjährige:

DADA wird 100 / BMW wird 100

Eine schöne Gelegenheit,

alles durcheinander zu bringen …

Iven Einszehn: „AutoImmundefekt“
Collé / Collage von Faltungen auf Karton
40 x 50 cm

 


Neu: Iven auf Twitter


 Warnung:

Der Kauf dieses Buches wird mit Lesen nicht unter 114 Seiten bestraft!

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Erhältlich bei Amazon für € 6,01

100 Jahre DADA / 100 Jahre BMW

2016 begegnen sich zwei Hundertjährige:

DADA wird 100 / BMW wird 100

Eine schöne Gelegenheit,

alles durcheinander zu bringen …

 

Iven Einszehn: „BMW 02“
Collé von Faltung auf Karton
40 x 50 cm

 

Iven Einszehn: „BMW 335“
Collé von Faltung auf Karton
40 x 40 cm

 

Iven Einszehn: „BMW 303 (1)“
Collé von Faltung auf Karton
40 x 40 cm

 

Iven Einszehn: „BMW 3200 CS“
Collé von Faltung auf Karton
50 x 60 cm

 

Iven Einszehn: „BMW 303 (2)“
Collé von Faltung auf Karton
50 x 60 cm
Iven Einszehn: „BMW 326 Cabriolet“
Collé von Faltung auf Karton
50 x 60 cm

 

Iven Einszehn: „BMW 3200 S“
Collé von Faltung auf Karton
51 x 61 cm

 

Iven Einszehn: „BMW 328 Roadster“
Collé von Faltung auf Karton
50 x 60 cm

 



Neu: Iven auf Twitter


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Der Kauf dieses Buches wird mit Lesen nicht unter 114 Seiten bestraft!

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Die Welt ist 100 Jahre DADA

Morgen in junge Welt:

snapshot-jungeWelt
snapshot junge Welt v. 17.12.2015

 

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Die Welt ist seit 100 Jahren DADA

Zum 100. Geburtstag von DADA schenkt das Kunsthaus Stade Hannah Höch eine Werkschau
Hannah_Hoech-01-65-pro
(c) Iven Einszehn „Hannah Höch DADA“
(Weiterentwicklung: Sieht aus, wie eine Collage, ist aber eine KeineCollage: Das Collé einer Faltung / cutout und Bleistift auf Karton.)

Stade ist ein seltsamer Ort. Eine legolandartige Kleinstadt, in der die adrett zurechtgemachten Fachwerkhäuser, eins hübscher als das andere, jeden Tag gezählt werden. Mancher Rentner, der durch die hermetisch zugepflasterte Innenstadt von Stade stolpert und sich am pittoresken Postkartenambiente der lackierten Fassaden ergötzt, wird einen Menschen wie mich, der dieses Ambiente abstoßend findet, kaum verstehen. In seiner vollkommenen Schönheit ist Stade auf perfide Weise potthässlich. Diese geleckte Welt kommt nämlich ohne Spuren lebender Menschen daher. Auch am hundertsten Häuschen ist nichts Individuelles auszumachen, so als wäre es der Bevölkerung per Stadtverordnung verboten, Gedöns ans Haus zu nageln, Blumentöpfe oder Figürchen vors Haus zu stellen, gar kleine Vorgärten anzulegen. Entfernt man die zufälligen Passanten von den Straßen, ist alles Lebendige ausradiert. Man muss lange suchen, um irgendwo ein abgestelltes Fahrrad zu entdecken, noch länger für einen Aufkleber an einem Laternenpfahl oder gar einen Blumenkasten vor einem Fenster. Stade ist die vollkommene Künstlichkeit, die Imitation der Idealstadt. Ausgerechnet hier, in der aseptischen Provinz, in der man allenfalls die jährliche Präsentation der Bewohnerklone erwarten dürfte, wird der 100. Geburtstag von DADA eingeläutet.

DADA betrat am 05. Februar 1916 in Zürich mit einem Paukenschlag die Welt, eroberte im Handstreich Europa und schaffte über Paris, Berlin, Hannover und Köln in Windeseile den Sprung über den großen Teich nach New York.  Man darf die DADA-Bewegung guten Gewissens als Initialzündung der modernen Kunst bezeichnen. DADA brach mit allem, was üblich und gängig war. Herkömmliche Betrachtungen wurden abgelegt, neue Sichtweisen, Arbeitsweisen und Techniken wurden erprobt und erfunden. Die Geburt DADAs war nichts Geringeres als der Anspruch, die Welt zu verändern.

Wer von Kunst keine Ahnung hat, ahnt gar nicht, in welch tiefgreifender Weise dies gelungen ist. Unser Verständnis von und für Kunst, Ausdruck und Gestaltung ist in seiner Vielfältigkeit so selbstverständlich, dass wir die reichhaltigen Rückgriffe auf DADA bzw. seine Einflüsse im Umgang mit Material und Ausdruck nicht wahrnehmen. Typographie, Buch- und Zeitungsdruck, Illustration, Werbung und Reklame aller Art, Film, Theater, Tanz, Literatur und Dichtung und nicht zuletzt die bildende Kunst in all ihren Facetten – all das fußt auf dem Fundament dadaistischer Befreiungen und Schöpfungen. Allen voran: Auf der Collage, vielleicht dem dadaistischen Ausdrucksmittel schlechthin. Seit Jahrzehnten wird hierzulande jedes Schulkind mit dieser bahnbrechenden Technik vertraut gemacht, so dass die Collage manchem eher als Kinderei gilt. Völlig zu Unrecht.

Das Kunsthaus Stade widmet einer der Erfinderinnen der Collage eine kleine Werkschau: Hannah Höch, Dadaistin der ersten Stunde und neben Sophie Taeuber einzige Protagonistin der DADA-Szene. Obwohl Hannah Höch ihrem ureigenen Medium, das sie auch in die Malerei, in Kostüm- und Bühnenbild übertragen hat, bis zu ihrem Tod 1978 treu geblieben ist, widerfährt ihr permanent ständige Ungerechtigkeit. Ihre kunstgeschichtliche Bedeutung ist zwar unbestritten, gleichzeitig wird sie dennoch dauernd in einem Atemzug mit ihren männlichen Kollegen genannt. Vielleicht soll sie das adeln. Vielleicht sollen damit ihre intensiven Freundschaften und langjährigen Arbeitsbeziehungen zu den herausragenden Künstlern ihrer Zeit herausgestellt werden. In Wahrheit beschneidet das ihren Rang in unerträglichem Maße, in Wahrheit ruht hierin ein beständiger Vorwurf an ihre Schwanzlosigkeit. Denn wäre Hannah ein Hans oder Hannes Höch gewesen, würde man den nicht dauernd in Nebensätze verpacken. Dann würde man Max Ernst, Hans Arp, Hugo Ball, Kurt Schwitters, Richard Huelsenbeck, Raoul Hausmann, Johannes Baader, John Heartfield, George Grosz und wie sie nicht alle heißen an Höch messen – und nicht umgekehrt.

Das Kunsthaus Stade ist ein charmanter Ausstellungsort. Auf seinen drei Etagen schaffen die niedrigen Deckenhöhen des Fachwerkgemäuers, in dem allzu Großformatiges nicht gezeigt werden kann, zwangsläufig eine fast private Atmosphäre. Hier wähnt man sich eher in den Räumen eines Privatsammlers, denn in einer musealen Galerie. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Zusammenstellung der Schau. Die etwa 80 Exponate sind nicht aus den Museen der Welt zusammengetragen, sondern vorrangig aus privaten Sammlungen und dem Nachlass Höchs. So ergibt sich eine einmalige Gelegenheit auf die Entdeckung so mancher kleinen Meisterwerke, die der Öffentlichkeit ansonsten kaum zugänglich sind, und nebenbei auch ein Blick in Hannah Höchs privates Fotoalbum, mit dem man sich gerne in ein stilles Eckchen zurückziehen würde. Festgehalten für die nächsten 100 Jahre DADA ist die Ausstellung im absolut empfehlenswerten Katalog von Sebastian Möllers und Luisa Pauline Fink.

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Ausstellung: „Vorhang auf für Hannah Höch“
Kunsthaus Stade
Wasser West 7, 21682 Stade
bis 21. Februar 2016
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Katalog:„Vorhang auf für Hannah Höch“
Sebastian Möllers und Luisa Pauline Fink
Michael Imhof Verlag, 96.S, € 22,90
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Neues Buch: Es geht auch ohne Elke, Elke

Elke-cover-vorn

  • Taschenbuch: 114 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent; 3. Auflage
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1517683475
  • ISBN-13: 978-1517683474
  • € 6,01

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