Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein / Geht doch!

Iven_Einszehn-Teil_einer_Jugendbewegung-01
Iven Einszehn:
„Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“

Antiker Fotodruck, Pasteup, Marker und Lack
auf Papier 114 x 75 cm

 

Iven_Einszehn-Teil_einer_Jugendbewegung-03
Iven Einszehn:
„Geht doch!“

Selfcrossing

(vgl.: Banksy / Hamburger Neustadt)


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Der Kauf dieses Buches wird mit Lesen nicht unter 114 Seiten bestraft!

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Marlen Mose: Fachbeauftragte für Kunst-Demenz

Im Hamburger Wochenblatt ist wieder einmal vom Banksy in der Hamburger Neustadt zu lesen. Ich hatte bereits zweimal dazu geschrieben (Endlich: Banksy in Hamburg gecrosst / Spiegelberger, Pate der Kunst, kurz: Banksy,-)

Bemerkenswert am aktuellen Artikel im Wochenblatt ist nicht nur, dass ein Gastwirt in der unmittelbaren Umgebung zum Graffiti ernsthaft behauptet, er würde von dem Ding leben, weil zahlreiche Besucher allein wegen des Banksys kämen.

Das nenn ich mal ein Armutszeugnis, denn das sagt dann ja alles über seine gastronomischen Fähigkeiten. Ich jedenfalls besuche eine Gaststätte, weil das Essen gut ist oder die Atmosphäre stimmt, nicht weil nebenan ein Bild hängt.

Benenn deinen Laden doch gleich um in „Zum Banksy“, „Banksy-Grill“, „Banksys Fischbude“ oder „Banksy-Döner“. Und für die ungefragte Nutzung des teuren Künstlernamens erhebst Du einfach 2 Euro Preisaufschlag pro was-auch-immer-Du-da-verklappst. Verkauf Poster und Postkarten vom Graffiti. Und Kassier von den Touristen Gebühren fürs Fotografieren!

Quatsch, Mann, wenn Du eh von der Kunst lebst, mach doch einfach ne Galerie auf!

Bemerkenswert ist einmal mehr, in welcher Weise sich die Spiegelberger Stiftung in dieser Sache aufdrängt. Die hat das Werk ja längst per Acrylglasplatte und Holzvernagelung und dem Vorschlag, es in die passend überteuerte Hafencity zu verlegen, für sich vereinnahmt.

Jetzt glänzt die Spiegelberger-Stiftung auch noch mit einer Fachbeauftragten für Kunst-Demenz: Marlen Mose. Mit Kunstverstand ist sie nicht gesegnet. Und von streetart hat sie offensichtlich einfach keine Ahnung.

Denn zum Bedeutungsunterschied zwischen Banksy und OZ weiß sie ziemlich dumm anzumerken:

“ (…) Oz habe immer nur sein Signet verwendet, das sei nicht besonders kreativ. Banksy hingegen mache in seinen Arbeiten auf politische Zusammenhänge aufmerksam, „das ist bei Oz nicht der Fall“.

In Zukunft halten wir es einfach so: Für solche Erkenntnisse braucht niemand eine Stiftung, da fragen wir einfach meine Oma!

  • Wie bemisst Frau Mose einen kreativen Akt?! (Nein, ich möchte das nicht ernsthaft wissen.) Nach ihrer beschränkten Auffassungsgabe ist das Schwarze Quadrat von Kasimir Malewitsch jedenfalls auch nicht besonders kreativ.

  • Die Tante hat offenbar keine Ahnung von Walter Josef Fischers Werk, sonst wüßte sie, dass Oz nicht nur oz-getaggt hat, auch wenn die Stadt hunderttausendfach voll davon ist!

  • Bei jeder günstigen Gelegenheit hat Oz riesige Bilder gemalt. Bunt, fröhlich, minimalistische und abstrakte Feuerwerke aus Smileys, Strichen und Pünktchen, vor Kreativität sprühend, strotzend, explodierend!

  • Jedes Tag, jeder Kringel, jeder Smiley, jeder Sticker, jedes Mural von OZ waren und sind ein politisches Aufbegehren gegen die bestehenden Verhältnisse!

  • Die politische Botschaft des Lebenswerkes von OZ (das Thema habe ich im Nachruf auf OZ angerissen) bestand und besteht eben nicht in aktuellen Ereignissen, sondern in der Arbeit selbst. Um solch einen Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu deuten, braucht es Verstand …

… was mich wieder einmal zu der Frage führt:

Was, zur Hölle, ist so schwer daran, sich mit Dingen zu beschäftigen, von denen man ein wenig Ahnung hat!


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Vaginas und Fahrräder

Ich find die Überschrift auch gelungen, kannst dich also beruhigen.
Falls dir das schwer fällt, erfinde ich zur Ablenkung mit diesem Artikel eine neue Kunstform, nämlich die geistige Streetart. Man muss die Dinge auf der Straße nämlich oft gar nicht ausführen, um etwas deutlich zu machen. Aber denken, sie sollten ausgeführt werden, das sollte man unbedingt. Das geht ganz gut durch Aufschreiben. Damit ist die Sache irgendwie auch getan. (Auch wenn ich alle Einwände sofort verstehe, einsehe und mit Durchschlag unterschreibe.)
Vaginas und Fahrräder also, falls Du inzwischen vergessen hast, worum es geht.

Zuerst die Fährräder. Eigentlich Zäune.

Im Lastropsweg in Eimsbüttel komme ich immer an diesen alten Zäunen vorbei, da sind folgende Schilder dran:
Lastrupsweg-001
Lastropsweg, Eimsbüttel
(gegenüber dem Spielplatz)
Wundert nur mich das? Ich find das nämlich voll zum Kotzen!
Wenn man die alten Zäune erhalten möchte, dann sollte man sie einfach mal entrosten und streichen! Dann ist das Thema vom Tisch. Wenn mans regelmäßig macht, sogar für immer. Aber es macht natürlich viel weniger Arbeit, sich gar nicht erst welche zu machen, indem man die Schuldigen fürs Verrotten der Zäune ganz woanders sucht und die auch noch dreist öffentlich als Missetäter anprangert. Wie asozial ist das denn!
Lastrupsweg-002
Besonderen Schaden nehmen Zäune in den Bereichen ganz oben,
wo sie zum Anschließen von Fahrrädern nicht benutzt werden.

Das ist ein weltweites Problem,
an dem die Fahrradfahrer Schuld sind.
Leben in dem Haus überhaupt Menschen? Oder hängen in den Wohnungen Schilder? „Um das historische Gebäude zu erhalten bitte nicht betreten oder gar wohnen.“
Klar, ich könnte in dieser Sache einen auf Barbara machen und gewitzte Kommentare neben die Schilder tackern. Blödheit und kritische Vernunft vertragen sich aber nicht. Da würde ich innerhalb von fünf Minuten abgemacht. Dieser Text geht nicht ab. Nie wieder.

Jetzt zu den Vaginas. Also zuerst die Penisse.

Neulich wurde der englische Streetart-Aktivist Wanksy auch hierzulande endlich mal bekannt. Wanksy malt Penisse um Schlaglöcher. Mit dem überraschenden Erfolg, dass etliche Schlaglöcher in Windeseile ausgebessert werden. Nicht, weil das längst vonnöten gewesen wäre – sondern um die Schwänze wegzukriegen, derentwegen sich Ämter und Behörden vor besorgten Bürgerbeschwerden nicht mehr retten können. (Hilfe, mein Kind hat n Schwanz gesehen, wie erklär ich denn das jetzt?)
snapshot-welt.de
snapshot welt-de
Wanksy ist eine Wortschöpfung aus to wank
(wixxen, nicht onanieren, wie auf welt-de verherrlicht)
und Banksy

mehr Bilder von Wanksy auf urbanshit
Nach dem heutigen Unwetter kam mir promt eine Idee. Wenn Penisse bei Schlaglöchern helfen, könnte man es doch mit Vaginas bei Pfützen versuchen. Gerade die Hochbahn ließe sich so bestimmt animieren, nicht weitere fünfzehn Jahre zu warten, ehe sie nervige Senken in den U-Bahn-Eingängen, durch die man nach jedem Regen latschen darf, endlich mal beseitigt.
Pfütze U-Bahn-Osterstraße
U-Bahn Osterstraße Hier braucht es eine Monstervagina.
Die Pfütze erfüllt fast die gesamte Durchgangsbreite.

  Pfütze U-S-Bahn-Berliner-Tor-001

Pfütze U-S-Bahn-Berliner-Tor-002
U/S-Bahn Berliner Tor
Hier bräuchte es einen echt fleißigen Vagina-Maler.
Pfützen über Pfützen ...

So, nun sind wir mit den beiden Dingern auch schon durch, so schlimm war das doch gar nicht. Da hab ich direkt noch ne Überraschung. Und das sind die Freimaurer

Der Stadtraum ist ja nicht nur werbevollverrotzt, er geht auch mit der Zeit. Die einfache Leuchtreklame tuts nicht mehr, LED-Wände müssens sein. Um die zu toppen, tanzen Werbeszenen über ganze Hausfassaden. Bildschirme in Bus und Bahn finden wir völlig normal. Könnte sich bitte ein urbanes Nachwuchstalent darauf spezialisieren, den Scheiß kunstvoll zu sabotieren! Ich bin ja schon zu Hause genervt, nach zwölf bis vierzehn Stunden Internet und Fernsehen, jeden Tag.
In den Öffentlichen nennt sich die Dauerberieselung Fahrgastfernsehen. Klingt wie ne nette Geste für zwischendurch, es geht aber natürlich auch hier allein um Werbung. Werbung, Werbung, Werbung. Infos, Termine und Kurznachrichten sind lediglich Alibis. Ich guck da höchstens aus Versehen mal hin, um mich augenblicklich darauf zu besinnen, das unverzüglich zu lassen. Ich bin nicht so einer. So einer bin ich nicht. Keiner, mit dem das läuft.
Prompt schnapp ich etwas auf. Die Freimaurer-Loge läd zum Tag der offenen Tür. „Freimaurer zum Anfassen“ heißt es da. Bitte was? Zum Anfassen? Wo soll man die anfassen? Prompt stell ich mir eine sabbernde Altherrenriege vor, die schrittpräsent aufgereiht dahockt. Und hübsche junge Männer, denen mit warmen Worten die Wangen getätschelt werden.
Die Freimaurer gelten seit Jahrhunderten als eingeschworener Geheimbund, fühlen sich mittlerweile ganz falsch verstanden und mühen sich immer mal, alle Vorurteile zu entkräften. Aber dieser putzige Versuch, sich volksnah und offen zu geben, zeigt wohl eher, dass den Freimaurern die Welt da draußen etwas fremd geworden ist. Haben sich wohl ein paar Jahrzehnte zu lang weggesperrt. Traditionsgemäß Männer. Männer unter sich. Hinter verschlossenen Türen. Wär ich Hetero, ich würd das voll schwul finden.
Ich glaub, ich mach auch mal n Tag der offenen Tür. Ach, wozu drum rum reden! N Tag der offenen Hose halt ich ab …

 

Der Stadtraum gehört dir.

Er braucht Kreativität.

Es lebe der Sprühling!

Spiegelberger, Pate der Kunst, kurz: BANKSY,-

… es soll nicht mein hauptamtliches Hobby werden, mich um diesen Fall zu  kümmern, aber ich muss zu meiner Einlassung Endlich: Banksy in Hamburg gecrosst nachlegen, denn prompt wird ganz eifrig an der Wertspirale geschraubt.
Nach Pressemeldungen soll im Namen der Spiegelberger Stiftung nicht nur eine Restaurierung stattfinden, es soll auch ein sicherer Ort für die Betonsäule mit dem Banksy gefunden werden, die Kulturbehörde ist bei dem Gedanken grundsätzlich mit im Boot. Anvisiert durch Rene S. Spiegelberger war prompt der Platz vor der Elbphilharmonie, weil voll öffentlich und kameraüberwacht – ein Idealort also für illegale Kunst, die plötzlich irgendwie erlaubt ist.  Nach Spießervorstellungen vielleicht.
Offen gesagt, ich finde die Idee dermaßen bescheuert, dass sie schon wieder gut gewesen wäre, wäre in der Kulturbehörde nicht irgendeinem übereifrigen Mitarbeiter aufgefallen, dass es für den Platz bereits aalglatte andere Vorstellungen gibt (!).
Die Idee ist nämlich unfreiwillig reizvoll: Ein Stencil an genau diesem Ort würde selbstverständlich sofort andere Streetartkünstler dazu beflügeln, der Umgebung etwas hinzuzufügen. Und die Hafencity kann ganz dringend etwas Lebendigkeit vertragen! Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass dort sogar richtige Menschen leben, in diesem stets als „Stadtteil für alle“ propagierten Architekturgeschwür. (Für alle, die es echt noch nicht mitbekommen haben, „für alle“ meint diejenigen, die ordentlich Kohle haben, nicht die drei Alibivertreter des Prekariats, die dort Sonntagnachmittags ausgestellt werden.)
He, Du Spiegelstiftungsdingsdaberger, mal locker von Idiot zu Idiot: bleib dir treu und überrasch uns weiterhin mit blöden Ideen! Seit Klausmartin Kretscher (hab nie herausgefunden, ob der sich Klaus-Martin, Klaus Martin oder Klausmartin schreibt, drauf geschissen) uns nicht mehr als kultureller Zwangsbeglücker der Menschheit nervt, war es ja Zeit für einen neuen hauptamtlichen Kulturfatzke. Willkommen im Club der Ungefragten.
Deine Stiftung nimmt für sich in Anspruch, jungen Menschen die Kunst näher zu bringen und die junge Kunst zu fördern. Da gibt es beispielsweise Veranstaltungen an Schulen, ok, warum nicht? Wenn Du dein Image noch mehr aufpolieren willst, solltest Du auch noch die Moscheen in Harburg und Altenheime mitnehmen. Es geht in Wahrheit nicht um ein heeres Ziel. Die Spiegelberger Stiftung fördert nämlich keine jungen Künstler, vielmehr befördert sie diejenigen jungen Künstler, die bereits einigermaßen angesagt sind, gerade im Kommen, kurz vor der Schwelle zum richtig-teuer-Werden, damit diese richtig teuer werden. Man müßte sehr naiv sein, wenn man annähme, die finanziellen Privatinteressieren des Kunstsammlers Spiegelberger spielten hier keine Rolle!
Nach Pressemeldungen hat die Spiegelberger Stiftung mittlerweile Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt. Ob die Polizei gelacht hat, weil sie nicht weiß, wo sie Wichtigtuerei abheften soll? Lieber nicht drüber nachdenken, man käme höchstens zu dem Schluss, Spiegelberger – als ungebetener Pate des Werkes – nähme an, das Kunstwerk wäre aufgrund seines Engagements längst in seinen Besitz übergegangen oder „wenigstens“ Teil seiner tollen Stiftung (Verzeihung, muss natürlich Stiftung,- heißen). Zuletzt wurde gestern die Säule mit dem Banksy komplett in Holz verpackt, damit nicht noch Schlimmeres geschieht, bevor man endlich weiß, wohin damit. (Für 5 bis 12 Euro Eintritt, ich kann ein bißchen hellsehen.)
Um es abzukürzen: Das alles geht gar nicht.
Jede Form von Streetart ist ein Geschenk an die Allgemeinheit.
Kurzanleitung 1: Du darfst so ein Kunstwerk im öffenlichen Raum stehlen, wenn Du meinst, Du könntest ohne den persönlichen Besitz nicht leben, Du denkst, es wäre bei dir besser aufgehoben, sogar wenn Du darauf spekulierst, Du könntest das Teil mal schön bei Ebay verscherbeln. Ganz einfach: Lass dich bloß nicht von den Falschen erwischen, dir wird vielleicht die Fresse lackiert!
Kurzanleitung 2: Du darfst ein Kunstwerk im öffentlichen Raum übermalen, wenn es dir nicht gefällt oder Du meinst, es besser zu können. Ganz einfach: Lass dich bloß nicht von den Falschen erwischen, dir wird vielleicht die Fresse lackiert!
Spiegelberger Stiftung und Kulturbehörde spielen sich hingegen völlig überzogen zum Hüter des Allgemeinguts auf. Aneignungen höherer, geistiger Natur stehen niemandem zu.
Das verlangt danach, dem einen Strich durch die Rechnung zu ziehen. Die Illegalität der Szene ist und bleibt relevant.

Es lebe der Sprühling!

Endlich: Banksy in Hamburg gecrosst

Großer Aufreger quer durch die Presselandschaft*: Das einzige Banksy-Stencil in Hamburg wurde gecrosst. Endlich. Ich hatte mir selbst immer mal vorgenommen, da drüber zu gehen, war aber schlicht zu faul. Manchmal bin ich es aber auch leid, alles selber zu erledigen.
Ich sage also ganz gepflegt: Danke.
Snapshot-Focus
Snapshot Focus 25.02.2015
Bin nur ich irritiert oder hab nur ich kapiert, wie Streetart funktioniert?
Streetart ist lebendig und vergänglich, sie lebt vom Entstehen und Vergehen.
Die konservatorische Maßnahme, die hier durch die Anbringung einer schützenden Plexiglasplatte vorgenommen wurde, ist allein dem kapitalistischen Denken geschuldet. Würden Banksys auf Auktionen keine exorbitanten Summen bringen, hätte hier keine Sau „Erhaltungsdruck“ verspürt. Der ist auch erst entstanden, als Banksy schön berühmt und teuer wurde!
Das gecrosste Stencil selbst darf man getrost als künstlerisch banal bezeichnen, das einzig Herausragende an dem Ding ist der Name des Künstlers. In Hamburg gibt es massenhaft Arbeiten ähnlicher und nicht selten wesentlich höherer Qualität. Krampfhafte Vereinnahmungen sucht man vergeblich, ganz im Gegenteil: Wo nicht Banksy draufsteht, handelt es sich um Sachbeschädigungen. Wer auf frischer Tat beim Schablonieren erwischt wird, wird nicht aus der Wand gefräst und landet im Auktionshaus, sondern vor Gericht. Dass im Fall des gecrossten Banksys nun die Polizei wegen Sachbeschädigung (sic!) zuständig sein soll, darf einen da wundern.
Nebenbei bemerkt: Streetart erfüllt ganz bestimmt nicht ihren Zweck, wenn sie zum Touristenbunt banalisiert wird, wie im Fall des Hamburger Banksys (oder demnächst so mancher Hinterlassenschaft von OZ) …

Aber ich will mal nicht so sein. Ich bin ja durchaus imstande, auch die andere Seite zu bedenken: Schlimm, schlimm, dass Hamburg nun ganz und gar ohne Banksy auskommen soll. Das geht ja nun auch nicht. Sobald das Wetter besser wird, mach ich der Stadt gleich n ganzen Haufen neuer Originale. Geht ja flott!

Es lebe der Sprühling!

 

(* Allein auf Urbanshit findet die Sache Erwähnung, ohne sie verlogen zu bejammern . Ist überhaupt ein empfehlenswertes Portal.)