Hausaufgabenüberprüfung

Daniel Ableev hat sich ein weiteres experimentelles Interview einfallen lassen, eines, das man getrost als Umweg bezeichnen darf: Peggy Parnass wird darin in gewisser Weise über „was anderes“ befragt. Das einzig zulässige Hilfsmittel hierfür war meine literarische Reportage „Auf dem Parnass der Schuhe.“ Wer Peggy kennt, lernt sie hier einmal von einer ungewohnt minimalistischen Seite kennen …

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Peggy Parnass bei einem Lese- und Gesangsabend im Malersaal des Schauspielhauses Hamburg vor ca. 20 Jahren
Hausaufgabenüberprüfung (HÜ) mit Peggy Parnass
im Wahlpflichtfach Vergangenheitskunde*
Auf dem Parnass der Schuhe

 

Irgendviewas mit Dan1e1 Iveneev

Eine Sache, die an anderer Stelle niemals erörtert werden wird: Irgendviewas ist ein Remix aus Interview und irgendwas. Daraus leitet sich ab, dass Dan1e1 Iveneev ein Namenmix aus Daniel Ableev und Iven Einszehn ist. Denn wir sind der Thermomix der KunstLiteratur, der Kliterunst.

Die Kunst erfordert manchmal Manches. Die Kunst ist oft eine Last. Lästig wird sie aber erst bei mancher Belästigung. Im Irgendviewas könnt ihr sehen, wie wir uns der Sache entledigen bedienen.

Kleiner Tip für Kulturanthropologen: Wir machen das auf unsere Art. Weil wir es können.

Frisch abgelagert in der Zentrale für Experimentelles.

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irgendviewas mit Dan1e1 Iveneev

 

All You Can Interview°

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Daniel Ableev:

Als diplomierter Tausendsassa verfolgst du eine klare „Was muss, das muss, und müssen muss alles“-Linie – gibt es Kunst, die du nicht machen würdest? Welche zu machende Kunst steht hingegen noch aus?

Iven Einszehn:

Typische Frauenkunst werde ich auf keinen Fall machen! Man erkennt typische Frauenkunst am Unfertigen, schlecht Durchdachten, frei von Kontext, so ungefähres Zeug, dafür irgendwas mit Gefühl, worauf ganz viel abgelabert wird, in den Floskeln Ja, stimmt / find ich auch / hier rechts, auch schön, denn in dieser Kunst stimmt immer alles, weil sie sich einer Kunstbetrachtung entzieht, indem sie sich in Kunsttratsch wälzt.
Typische Frauenkunst würde ich gerne mal machen. Mich befreien vom Vollständigkeitsdrang, den Übertreibungen, der inhaltlichen Pedanterie, mich erfreuen am Unfertigen, Zufriedensein mit geistig angerissenen Inhalten, die komplizierten Kontexte, die einen wochenlang martern, einfach mal weglassen, mich auf das konzentrieren, weshalb ich in Therapie bin: Gefühle. Dazu ganz viel Blasentee. Vielleicht entwickel ich mich sogar weiter und filze meine Ängste.

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Daniel Ableev:
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