Der Sprühling naht …

… da arbeitet sich mancher an ungemütlichen Tagen schon mal warm …


Borg Art:

borgart-pasteup-transparent-kleiner
Iven Einszehn: „Borg Art“
Pasteup / Transparent
Stencil / Lack auf Papier / H 50 x B 480 cm

 

Zum Glück sind die Städte randvoll mit Wänden, deren Eigenschaften man den eigenen hinzufügen kann. Dabei sollte die feindliche Übernahme grauer Betonwände, die immer wieder betongrau gestrichen werden, gar nicht bestraft werden — eher die Bauherren und Hausherren wegen ästhetischer Umnachtung.

Ich seh’s eh sportlich, in diesem Sinne: Catch me, if you can.

 

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Gesichter …

… wegmachen!


ohne Titel

Iven Einszehn: o.T.
Kunstdruck, tape, Lack, Pappe und Tintenstift auf Papier
65 x 46 cm


Holes

Iven Einszehn: Hole #1
Stanzung, Collé und Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #2
Stanzung, Collé und Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #4
Stanzung, Collé, Lack und Marker auf Buchseite
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #5
Stanzung, Collé, Lack und Marker auf Buchseite
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #6
Stanzung, Collé, Lack und Marker auf Buchseite
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #7
Stanzung, Collé und Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #8
Stanzung, Collé und Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #9
Stanzung und Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #10
Stanzung und Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #11
Stanzung und Lack auf Kunstdruck / gerissen / Collé auf Karton
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #12
Stanzung und Lack auf Kunstdruck / gerissen / Collé auf Karton
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Hole #13
Stanzung und Lack auf Kunstdruck / gerissen / Collé auf Karton
50 x 40 cm

Valentino

Iven Einszehn: Valentino I
Buchseite, tape, Lack und Marker auf Papier
65 x 46 cm

Iven Einszehn: Valentino II
Buchseite, tape, Lack, Lackstift und Tintenstift auf Papier
65 x 46 cm

Iven Einszehn: Valentino III
Collé, Lack und Marker auf Papier
65 x 46 cm

Iven Einszehn: Valentino IV
Lack, Collage und BLeistift auf Papier
60,5 x 42,5 cm

Iven Einszehn: Valentino V
Buchseite, tape und Lack auf Papier
65 x 46 cm

Iven Einszehn: Valentino VI
Collé, tape und Lack auf Papier
65 x 46 cm

Iven Einszehn: Valentino VII
tape, Collé und Lack auf Papier
65 x 46 cm

Iven Einszehn: Valentino VIII
Collage, tape, Lack und Tintenstift auf Papier
65 x 46 cm

Bombings

Iven Einszehn: Bombing 1
Lack auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Bombing 2
Lack, Korrekturstift und Tintenstift auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Bombing 3
Lack, Korrekturstift und Tintenstift auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Bombing 4
Lack, Korrekturstift und Tintenstift auf Kunstdruck
50 x 40 cm

Ultimative Portraits

Iven Einszehn: Ultimatives Portrait #1
Collage und tape auf Papier
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Ultimatives Portrait #2
Collage und tape auf Papier
50 x 40 cm

Iven Einszehn: Ultimatives Portrait #3
Collage und tape auf Papier
50 x 40 cm

 

Gesichter wegmachen, ewiges Thema:
Vincent
Hackfressen u.a.
TILT teuer,-
TILT billig,- 1
TILT billig,- 2

Art Attack Altona IV

Bergiusstraße / Altona

19.09.2016

15 Uhr:

19 Uhr:

Iven Einszehn: "Streetart-Malbogen"
Iven Einszehn: „Streetart-Malbogen“
Offsetdruckfarbe (Druck von Trittschalldämmung) auf Papier
H 72 x B 102 cm
Iven Einszehn: "Fuck the Art Fuck the Artist Please"
Iven Einszehn: „Fuck the Art Fuck the Artist Please“
Offsetdruckfarbe (gespachtelt und Gummidruck), Marker und cutout auf Papier
H 100 x B 70 cm

Wand ist nicht gleich Wand

Zur Streetart-Aktion ART ATTACK in der Bergiusstraße

Schon lange störe ich mich daran, dass einschlägige Graffitimagazine und Streetartportale bevorzugt hochwertige Arbeiten publizieren. In dieser extrem fokussierten Sicht- und Darstellungsweise wird 99% dessen, was an Wände gemalt, geschrieben, getaggt, geschmiert, geklebt, montiert, eingeritzt und wie auch immer in den öffentlichen Raum gebracht wird, ignoriert und ausgegrenzt.
Das Phänomen Streetart lässt sich nur in seiner Gesamtheit begreifen. Denn es geht in der Streetart grundsätzlich nicht darum, der Umwelt etwas Schönes hinzuzufügen, das ist vielmehr ein positiver Nebeneffekt. Es geht vorrangig darum, sich den bestehenden Verhältnissen zu widersetzen, es geht um Einmischung, um Widerstand, um Vereinnahmung. Und die ist vielfältig. Da beteiligt sich jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten oder Bedürfnisse. Auch Streetart will erlernt sein, muss geübt werden. Dass da zunächst viel Müll bei rauskommt, ist logisch, jedenfalls wenn man sich nicht die Mühe macht, im stillen Kämmerlein zu üben. Genauso logisch ist es, dass aufgrund der Illegalität oft schlicht die Zeit fehlt, um ordentlich zu arbeiten. Vieles muss viel schneller gehen, als es einem lieb wäre.
Manchem geht es schlicht und ergreifend auch überhaupt nicht darum, in irgendwie anerkannter Weise gut, gelungen oder hübsch rüberzukommen. Wenn es mir um Sachbeschädigung geht, muss ich mir ja nicht die Mühe machen, ein herausragendes Piece an die Wand zu bringen! Wenn ich meinen Frust loswerden will, habe ich schlechte Laune – und schlechte Laune in Kunst umzusetzen, das gelingt nicht einmal arrivierten Künstlern immer gut.
Wer sich für anarchistische Kunst interessiert, dem wird aufgefallen sein, dass die Schanze und Altona die Hamburger Hotspots der Streetart sind. Mit folgendem Unterschied: In Altona muss man etwas länger suchen, um eine schöne Arbeit zu finden. Mancher Straßenzug ist komplett mit Schrott zugeballert und sieht einfach nur nach kleinschwänziger Scheiße aus. Hier tappt man allerdings leicht in die ästhetische Falle der eigenen Vorstellungen: Man sollte den Schlachtruf „Das Viertel bleibt dreckig“, den man in Altona hin und wieder findet, in seiner kämpferischen Bedeutung kapieren. Gegen kapitalistische Verwertung, gegen asozialen Immobilienbesitz und Gentrifizierung ist vorsätzliche Hässlichkeit ein probates Mittel. Auch wenn nicht jeder als Politaktivist zur Spraydose greift, wird dennoch jeder Bestandteil dieser politischen Geschichte.
Manchmal trifft es aber voll die Falschen. Das beschissen zugetaggte Haus in der Bergiussstraße, dessen Fassade ich seit einer Woche in einer Qualitätsoffensive mit Kunst bereichere, ist so ein Fall. Hier handelt es sich um keine Immobilie, die es anzugreifen gilt, sondern um ein Wohnprojekt. Die Vereinsmitglieder haben das Haus einer kapitalistischen Verwertung entzogen. Sie besetzen damit dauerhaft wertvollen Baugrund, der nicht aufgewertet werden wird. Dieses Haus ist eine alternative Enklave inmitten eines Stadteils, der zunehmend abgerissen und neu hochgezogen wird.
Ich bin von den Bewohnern in der Bergiusstraße um nichts gebeten worden. Vielmehr habe ich festgestellt: Das sieht Scheiße aus, das will ich ändern. Mit meiner geballten Ladung Kunst verbinde ich nicht den Anspruch, andere hätten mit ähnlichen ästhetischen Konzepten aufzuwarten.
Allerdings verbinde ich damit den Anspruch, etwas geistvoller vorzugehen. Es ist in diesem Land erlaubt, selbst zu denken und kluge Entscheidungen zu fällen. Wand ist nicht gleich Wand!

NACHTRAG:

Ich konnte mein Projekt nicht beenden. Eine Bewohnerin der Bergiusstraße hat das verhindert. Mit dem einfachen Argument: „Ich will das nicht, weil ich nicht gefragt wurde,“ hat sie jegliche Bereitschaft, sich auch nur ansatzweise mit meiner Arbeit und der konstruktiven Intention zu beschäftigen, abgelehnt.

Abgesehen davon, dass ich mich nicht zum Spielball interner bescheuerter Machtspielchen machen lasse, bewegt sich diese Art und Weise des Denkens, Argumentierens und Handelns vollkommen auf geistigem AfD-Niveau!

Als Künstler mag ich mich mit dem unfertigen Ding nicht abfinden. Halbe Sachen sind nicht meine Welt. Als Perfektionist funktioniere ich vielmehr nach dem Motto DOPPELT ODER NICHTS.

In diesem Sinne gebe ich mich geschlagen. In künstlerischer Konsequenz fordere ich alle taggenden Kollegen dazu auf, über meine Werke drüberzugehen und den Urzustand der Fassade wieder herzustellen.

TAG IT!

CROSS IT!

WAITING FOR GREAT BOMBINGS!




Siehe --> Art Attack Altona I
Siehe --> Art Attack Altona II
Siehe --> Art Attack Altona III


			

Art Attack Altona III

Bergiusstraße / Altona

16.09.2016

16 Uhr:

19 Uhr:

 

 

Bild ohne Zeichnung 3
„Bild ohne Zeichnung 3“ (Hängt unterm „Pimmel-Puma“)
vgl.: –> hier

 

 

Siehe --> Art Attack Altona I
Siehe --> Art Attack Altona II
siehe: --> Art Attack Altona IV

Vorschau Art Attack Altona II

produktion-artattack-ii-web
Iven Einszehn: Produktion: Blick ins Atelier.


siehe: --> Art Attack Altona I
siehe: --> Art Attack Altona III
siehe: --> Art Attack Altona IV

Art Attack Altona I

Bergiusstraße / Altona

12.09.2016

15 Uhr:

17 Uhr:


Die Wand muss voller werden. Nächste Woche geht’s weiter. Vielleicht entdeckt bis dahin jemand die Gelegenheit, seine  Kunst dazu zu kleben — Platz ist genug …


„ART ATTACK – REAL STREETWOK“

Lack und Marker auf Papier / cutout | H 105 x B 70 cm

vgl.: –> Dirtygrafie


Iven Einszehn: "Empty Nr.1"„Empty Nr.1“
Lack und Marker auf Papier / cutout
H 82 x B 67 cm


„Empty Nr.2“
Marker auf Buchseite/ cutout
H 33,5 x B 26,5 cm


OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Tribute to OZ (zweiteilig)“
Offsetdruckfarbe auf Papier (Druck von Trittschalldämmung)

vgl.: –> OZ


„Vincent 34“
Linoldruckfarbe und Marker auf Papier / gerissen
H 34 x B 29 cm

vgl.: –> Vincent


„Fischgrätenfische“
Offsetdruckfarbe auf Buchseiten (Gummidruck) /gerissen oder cutout
vgl.: –>
KUNSTANSTALT HAMBURG


 

o.T. (frech)

Linoldruckfarbe (Abklatschzeichnung) und Marker auf Papier

H 48 x B 44 cm

vgl.: –> Bilder


siehe: --> Art Attack Altona II
siehe: --> Art Attack Altona III
siehe: --> Art Attack Altona IV

Berlin Kidz in Hamburg

Vorhin war ich zur Eröffnung der Ausstellung von Darco FBI »niveau supérieur«  in der OZM Art Space Gallery. Ich hatte mich dort mit meiner Lieblingskassiererin von LIDL verabredet, um sie zur Kunst zu interviewen. Sie hat noch nie in ihrem Leben eine Ausstellung besucht, und ich war megagespannt auf ihre Begegnung mit einer von Lack vollgerotzten Galerie! Leider hat meine Kassiererin sich nicht getraut, zum verabredeten Experiment zu erscheinen. Ich schreibe deshalb hier (noch) nichts zu Darko FBI. Vielleicht gelingt es mir, den Ausstellungsbesuch mit meiner Kassiererin nachzuholen, indem ich mich nicht dort mit ihr treffe, sondern gemeinsam mit ihr hinfahre, sodass ich ihr über eine kleine Schwellenangst hinweghelfe … 

Auf dem Rückweg gab es aber eine Überraschung: Berlin Kidz haben sich An der U-Bahn Feldstraße verewigt. Das ist keine Gegend, in der ich mich öfter aufhalte, deshalb weiß ich nicht, seit wann die Malereien dort ausgestellt sind. Es würde mich aber wundern, wenn Hochbahn, HVV oder welche Sauberfraktion auch immer allzu lange warten würde, um umfangreiche Graffiti von den Wänden zu kratzen 😉

Berlin Kidz sorgen seit etlichen Jahren für Furore. Die Jungs seilen sich mit einfachsten Mitteln aus schwindelerregenden Höhen von tristen Häuserwänden ab und malen in ihrem unverwechselbaren Style monumentale raumgreifende Botschaften. Manchem mag es nur idiotisch erscheinen, an Hanfseilen, die lediglich mit Knoten und Ösen versehen sind (mehr schlecht als recht gesichert), an Fassaden herunter zu turnen.

Ich verstehe die Konsequenz, auf professionelle Seilsicherungen zu verzichten, allerdings vollkommen. Was die Jungs machen, ist die pure Lebensfreude. Zuletzt haben sie die auf einer Berliner S-Bahn ausgelebt, indem sie dort mit Stühlen, Sitzbank und Tisch ausgestattet, vom Fahrtwind zerzaust gepicknickt haben. Oder genauer gesagt: Sturmwein getrunken.

Der Spießer wird natürlich nie verstehen, dass man solchen Wagemut gar nicht billigen muss, um ihn zu verstehen! Gleichzeitig käme der aber auch nie auf die Idee, z.B. einem Astronauten seinen Job zu verbieten, obwohl auch der „bloß“ sein Leben aufs Spiel setzt. Dies nur als kleine Anregung zur Entwirrung vorgefertigter Hirnknoten …

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Darco FBI »niveau supérieur«:

OZM Art Space Gallery
Bartelsstraße 65

Öffnungszeiten während laufender Ausstellung:
Donnerstags, von 13 bis 19 Uhr
Samstags, von 13 bis 23 Uhr
 
Die Ausstellung läuft noch bis 24. September.
Dann geht nach 10 Jahren die Ära der OZM-Galerie zu Ende.
Das Haus wird abgerissen.

Berlin Kidz:  “Picknickausflug” auf fahrender S-Bahn


Und hier der echte Kracher für alle, die die Arbeit von Berlin Kidz ausführlich kennenlernen möchten: Berlin Kidz im 1,5-Stunden-Video


Es lebe der Sprühling!

 

 

SUGAR im Barmbeker Rundbunker

Wer es gestern nicht geschafft hat, zur Eröffnung zu kommen, sollte sich beeilen: Die Ausstellung SUGAR im Barmbeker Rundbunker ist nur noch heute ab 14:00 zu besuchen. Im Barmbeker Rundbunker ist für gewöhnlich die Boutique Peggis Schwester ansässig. Dank Sebastian Hack, Initiator der Ausstellung, haben deutsche und schweizer Künstler den Bau in ein temporäres Gesamtkunstwerk verwandelt.

SUGAR: Gesamtkunstwerk

Schon beim ersten Schritt in die Ausstellung empfängt einen der Geruch von Lack. Man ahnt, dass das letzte an die Wand gesprühte Werk erst vor fünf Minuten beendet wurde, weiß aber nicht, dass der Bunker schlecht zu belüften ist. So hält sich das typische Aroma von MOLOTOW-Dosen und umnebelt einen heftig, während man den Bunker nach oben steigt und sich Werk um Werk über die Nase ins Gedächtnis prägt. Ein praktischer Nebeneffekt, denn die Verknüpfung von Geruchssinn und Erinnerungen ist nicht zu unterschätzen.

SUGAR: Bobbie Serrano

 

SUGR: Bobbie Serrano

Immerhin braucht man, umweht vom Gas der Kannen, nicht ganz so viele Biere, um besoffen zu werden, als besuchender Künstler fühlt man sich sofort zu Hause und mit dem ersten Atemzug wird deutlich, worum es in dieser Ausstellung geht bzw. was die Künstler in all ihrer Unterschiedlichkeit eint: Es ist die Straße. Allesamt sind sie Streetartkünstler, haben ihre Wuzeln im Graffiti oder bedienen sich der anarchistischen Techniken – die zugegeben bei der Verwendung im Atelier immer etwas von ihrem Reiz verlieren. Denn eine Kalligrafie, ein Graffiti oder ein Bombing entwickelt an der Wand und in der Hermetik einer Ausstellung nie die Kraft, die Wirkung und Bedeutung, die es auf der Straße durch seine Umgebung und den Kontext des Verbotenen erhält.

SUGAR: OneTruth + Gesamtkunstwerk

 

SUGAR: Gesamtkunstwerk Detail

Zu entdecken gibt es dennoch viel großartige Kunst, mal unverkennbar nah dran an der gemeinsamen Herkunft, dann in vollkommener Ferne, so dass im Werk keine unmittelbar sichtbare biografische Notiz verbleibt. Dies ist aber unerheblich, denn in der Kunst geht es allein um die Kunst. Über Ursache und Wirkung lässt sich viel und gerne reden – darauf reduzieren muss man aber nichts. Bestes Beispiel hierfür: die herausragenden Gemälde von Tobias Kroeger, in denen er die Gesichter in Farbbalken zerlegt, in abstrakte Landschaften und in geometrischen Zerfall, wodurch diese Bilder den Betrachter mit der Deutung vollkommen allein lassen. Genau genommen aber: einen genau damit reichhaltig beschenken.

SUGAR: Tobias Kroeger

 

SUGAR: Tobias Kroeger

Auch ohne die Kunst ist der Ort einen Besuch wert, denn der Rundbunker ist die architektonisch optimale Lösung, möglichst viele Menschen auf geringem Platz unterzubringen. Der Turm ist eine einzige sich selbst verschlingende Etage, in der es auf einer geschwungenen Rampe vom Erdgeschoss bis unter die Decke geht. Bei der Begehung kann einem schwindelig werden. Man mag sich kaum vorstellen, wie die Menschen in Barmbeker Bombennächten auf dieser Rampe verharrten, Stunde um Stunde, dicht an dicht, auf schiefem Grund.


SUGAR ARTEXCHANGE
Rundbunker Barmbek
Wiesendamm 7 (direkt S/U-Bahn Barmek)
NUR NOCH HEUTE, 16. April, 14:00 – 22:00
Aftershow Party im Molotow: Heute, 16. April 23 Uhr – open end

 

Künstler: Rips 1 / OneTruth / Dr. Drax / Pase / Tobias Kroeger / Base 23 / Frau Meier / Ona Sadkowsky / Fred Naujoks / kasi / RobiTheDog /  Bobbie Serrano / Oibel / Kera / Attidude / Thomas Koch (Strassenkoeter) / Kilian Vilim / Mark Freiboth

TILT – Triptychon

Iven Einszehn: „TILT – Triptychon“
Iven Einszehn: „TILT – Triptychon“
Iven Einszehn: „TILT – Triptychon“
Collage, Lack, Offsetdruckfarbe (Gummidruck)
und Holzleisten auf Leinwand
je H 50 x B 40 cm

Anleitung zur Klärung der Schuldfrage

Iven Einszehn: „Anleitung zur Klärung der Schuldfrage“
Ausziehtusche, Collé von Faltungen, Ritzungen, Lack, Sand
und Offsetdruckfarbe (Mattfirnis) auf Leinwand
H 50 x B 70 cm