Triptychon soll heißen: Der Titel für Sonntag

Triptychon mit Montags- bis Sonntagstitel

der Sonntagstitel lautet:

„Warten“

Iven Einszehn: „Warten“

Acryllack, Ausziehtusche, Collé von Faltung und Falten und Ritzungen auf Leinwand / auf Pappe / auf lackiertem, mit Graphit poliertem Sperrholz

H 54 x B 120 cm


linke Tafel: „Eine Stunde“

mittlere Tafel: „Elf Stunden“

rechte Tafel: „Zwei Stunden“


(vergleiche zur Einführung und zum Hirnabgleich das: Triptychon soll heißen

und hier: Der Montagstitel

und hier: Der Dienstagstitel

und hier: Der Mittwochstitel

und hier: Der Donnerstagstitel

und hier: Der Freitagstitel

und hier: Der Samstagstitel)

 


Die Titel hat Julius ganz friedfertig beigesteuert:

Julius ist veganer Gelegenheits-Jongleur in Magdeburg. Wie man weiter unten feststellen wird, fehlt ihm zum Üben etwas die Zeit. Bei seinen Feuerjonglagen brennen deshalb regelmäßig die Absperrbänder. Im Altenheim auch mal ein Unterrock. Seinen nächsten Auftritt sollte man sich nicht entgehen lassen, das geht ganz einfach, indem man ihn für fünfhundert Euro bucht. Anfragen leite ich gern weiter. Julius wirft dann stundenlang Sachen durch die Gegend, und die meisten davon fängt er wieder auf. Um sie sofort wieder wegzuwerfen – Jonglieren ist aber auch eine ganz und gar komische Sache, ungefähr so schlecht zu verstehen wie Puzzeln. Bilder kaputtmachen und zusammensetzen, Dinge wegwerfen und auffangen. Vollkommen sinnfrei alles. Da könnte man glatt Dinge kochen, um sie einfach zu essen.

Seit seiner Grundausbildung an der Waldorfschule isst Julius übrigens nicht einmal Fisch, obwohl die Wassermäuse nun wirklich nichts für seine Probleme können. Ich würde gerne mehr Nennenswertes über Julius berichten, aber das ist halt alles. Eine typische Waldorfbiografie eben, ausgefüllt von unaufdringlicher Bescheidenheit. Immerhin ist nicht bekannt, dass Waldorfschüler jemals Attentate verübt hätten oder als Politiker Schindluder treiben. Vielleicht wird Julius eines Tages Bundespräsident oder sogar Kassenwart in einem Kleingartenverein.

Bis es soweit ist, mache ich mit Lena weiter. Lena ist Madame Lulu. Und Julius auch. Nach Jahren des Vagabundierens über Festivals und Dorfplätze, hat das vegane Cateringunternehmen Madame Lulu seinen Altersruhesitz im Café Central am Hasselbachplatz (Magdeburg/Mitteldeutschland, Mitte rechts neben Westdeutschland) gefunden. Dort trägt Julius immer die schweren Sachen, fischt die Kartoffelecken mit bloßen Fingern aus dem Frittierfett (Jongliersyndrom / Hang zur Effekthascherei  –> vgl. Eurythmie) und pflückt im Park waschkörbeweise Bärlauch. Der Park am Hasselbachplatz ich längst abgeerntet, aufgetischt und aufgegessen, weshalb dort seit letzter Woche Autos und Straßenbahnen fahren, was für irgendwen auch ganz praktisch ist.

Bärlauch ist strenggenommen ein Produkt, das nicht in die vegane Küche gehört, aber wenn man den Bär abschneidet, also die Tatzen vom Lauch trennt und getrennt vom Lauch kleingeschnitten als Sojaschnetzel serviert, merkt das keiner. Gebratene Medaillons vom Bärlauchfell gehen auch immer als Tofu-Patty durch. Ich wünsche einen guten Appetit:

Mittagstisch (hat grad Sommerpause, ansonsten aber nicht, deshalb geht’s hier zum Café Central, wo die Tische nicht nur mittags serviert werden)

Tageskarte

Burgertag

Buckauer Bordsteingold


Liste unterschlagener Sachverhalte:

Julius hat einen großen Schwanz. (Ja, es entsetzt mich doch auch, welche Info manchmal für wochenlange Vorbestellungen sorgt …)

Lena ist wahrscheinlich verwandt mit Daniel Ableev (vgl.: Freitagstitel), denn sie wurde ebenfalls in Nowosibirsk geboren, genauer gesagt: Im Stadtteil Kaliningrad.

Falls ihr auf der hp von Madame Lulu schicke Texte findet, hab ich die den Lulus geschenkt. Dafür danke ich mir. Ich bin Iven. Ich hab ja Zeit. Für sowas.

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Triptychon soll heißen: Der Titel für Samstag

Triptychon mit Montags- bis Sonntagstitel

der Samstagstitel lautet:

„Femme Krawall (Perlen & Säue)“

Iven Einszehn: „Femme Krawall (Perlen & Säue““

Acryllack, Ausziehtusche, Collé von Faltung und Falten und Ritzungen auf Leinwand / auf Pappe / auf lackiertem, mit Graphit poliertem Sperrholz

H 54 x B 120 cm


linke Tafel: „Miss Jolie“

mittlere Tafel: „Miss Piggy“

rechte Tafel: „Miss Elsner“


(vergleiche zur Einführung und zum Hirnabgleich das: Triptychon soll heißen

und hier: Der Montagstitel

und hier: Der Dienstagstitel

und hier: Der Mittwochstitel

und hier: Der Donnerstagstitel

und hier: Der Freitagstitel)

 


Die Titel hat Kerstin ganz friedfertig beigesteuert:

Kerstin züchtet Babelfische und spendet sie syrischen Flüchtlingen. Die von den Fischen hergestellte Übertragung ihrer Biografie ins Bulgarische, vom Bulgarischen ins Dänische und dann zurück ins Deutsche, ist eine beispiellos hafte Privatinitiative vorurteilsfreier Willkommenskultur, die sämtliche Sprachbarrieren mit Leichtigkeit überbrückt:

Kerstin ist Groschen römische Schriftsteller für Stunden- und kennen den Beruf: 8 Stunden und 16 Stunden lang mit nichts. Mit Ausnahme von Sonntag. Es macht diese Arbeit für Jahrhunderte, fast ein Jahr, so in der Lage zu sein nur in den Bürotoiletten in den Pausen ein Liebesleben zu haben. Das ist natürlich weniger schön -. Außer in Momenten, in denen Ihr Kind wohnt im Haus. Sie besuchten täglich. Mit Ausnahme von Sonntag. Und schließen. Und im Falle eines Angriffs.

Kerstin lebte ruhig in einem versteckten Ort. Kerstin würde nicht verraten, wie er es getan hat das ganze Dorf zu verstecken, und was hält andere weg. Es tritt nicht wieder als der Geburtstag ihrer Lieben! Es gibt auch Probleme mit Müllabfuhr, Postversand, Abwasser und alle anderen Aspekte, vor allem bei Zalando. Von Indiskretion kann am Ende erreicht werden: Dies ist vielleicht ein wenig blass Dorf, Dorf außerhalb von Eigenschaften wie Salzgitter vielleicht nur ein wenig schöner und weniger hässlich. Aber im Grunde ausgeglichen, entweder schön oder hässlich, nur so sie beide wissen, dass dieses Dorf nie auf Postkarten verewigt hat, aber in einem Licht kann erwartungs beliebt Kern Sensation Touristen scheinen als Postkarten von ihnen sogar an ganz unterschiedlichen Orten zu verkaufen. National.

Es überrascht nicht, Kerstin praktisch Vorsprünge wird auch von der Öffentlichkeit unterstützt. so veröffentlicht sie unter dem Namen ihrer Urgroßmutter Elfriede Jelinek, was sie nicht den Nobelpreis für Literatur zu stoppen für die Erlangung und Aufrechterhaltung Dankesreden, für die sie von Doris Lessing verwirrt sind. Erste Gregor Gysi war nicht so schlimm, und der andere brachte Jelink ihre dummen Plappermäulchen ein weiterer Nobelpreis.

Als Gerüchte in der Nachbarschaft, hat Kerstin das ganze Geld auf den Nobelpreis und den Nobelpreis Geld ausgegeben hinter Wohnsdorf ein Atomkraftwerk zu verstecken. Malerei der Kernenergie ist nicht mehr genug. Seit gestern habe ich einen Platz und Fürsorge für ihn. Ich möchte mich bedanken. In Iven. Ich habe eine Menge Zeit. Etwas.

 


Liste unterschlagener Sachverhalte

Zur Zeit töpfert Kerstin Fernsehapparate, Bügeleisen und Rollschuhe vom Serbokroatischen in Sanskrit, von Sanskrit in Belgisch, um anschließend alles dinglisch zu übermalen und in Serviettentechnik zu bekleben. Dafür richtet sie einen Da-Wanda-Shop ein, aber ohne Internet, denn das spart Strom.

Ansonsten ist Kerstin staatlich verkannte, plombierte Sozialsprotzologin.

Sie arbeitet in Magdeburg an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Wenn die erfahren, was die Frau in ihrer Freizeit treibt, nur weil sie einen bedeutenden Künstler kennt, fliegt sie raus. Echt jetzt.

Triptychon soll heißen: Der Titel für Donnerstag

Triptychon mit Montags- bis Sonntagstitel

der Donnerstagstitel lautet:

„Mutantinnen“

Iven Einszehn: „Mutantinnen“

Acryllack, Ausziehtusche, Collé von Faltung und Falten und Ritzungen auf Leinwand / auf Pappe / auf lackiertem, mit Graphit poliertem Sperrholz

H 54 x B 120 cm


linke Tafel: „Liebe“

mittlere Tafel: „Schmerz“

rechte Tafel: „Sehnsucht“


(vergleiche zur Einführung und zum Hirnabgleich das: Triptychon soll heißen

und hier: Der Montagstitel

und hier: Der Dienstagstitel

und hier: Der Mittwochstitel)


Die Titel hat Kerstin sofort gewußt,

denn Kerstin ist Groschenromanautorin auf Stundenlohn und kennt sich von Berufs wegen täglich zwischen 8 und 16 Uhr bestens mit sowas aus. Außer sonntags. Sie macht diesen Job schon ewig, schon fast ein Jahr, deshalb ist sie zu einem eigenen Liebesleben nur während der Arbeitspausen auf den Bürotoiletten imstande. Das ist natürlich weniger schön – außer in den Augenblicken, wo das so ist. Ihr Kind wohnt in dem Gebäude. Sie besucht es täglich. Außer sonntags. Und in den Betriebsferien. Und bei Streik.

Kerstin lebt zurückgezogen an einem versteckten Ort. Kerstin will nicht verraten, wie sie es vollbracht hat, ein ganzes Dorf zu verstecken und was die anderen Leute davon halten. Die werden seitdem ja zum Geburtstag von ihren Verwandten nicht mehr gefunden!  Es gibt auch Probleme mit der Müllabfuhr, der Postzustellung, dem Abwasser und all den anderen Aspekten, ganz besonders mit Zalando und den Pizzalieferanten. Aus unbedachten Äußerungen lässt sich immerhin ableiten: Es ist wohl ein eher blasses Dorf, ein Dorf ohne Eigenschaften, wie Salzgitter vielleicht, nur etwas schöner und etwas weniger hässlich. Im Grunde aber ausgewogen, weder schön noch hässlich, und zwar exakt so viel von beidem nicht, dass dieses Dorf noch nie auf Postkarten verewigt wurde, obwohl im Hintergrund ein bei Sensationstouristen erwartungsvoll beliebtes Kernkraftwerk glänzen könnte, sodass sich Postkarten davon sogar an ganz anderen Orten verkaufen ließen. Landesweit.

Es ist keine Überraschung, dass sich Kerstin auch aus der Öffentlichkeit weitgehend heraushält. Sie veröffentlicht deshalb unter dem Namen ihrer Urgroßmutter Elfriede Jelinek, was sie nicht davon abgehalten hat, den Nobelpreis für Literatur entgegenzunehmen und Dankesreden zu halten, in denen sie sich allerdings mit Doris Lessing verwechselte. Zum einen fand Gregor Gysi das nicht weiter schlimm, zum anderen brachte Jelink ihr dummes Plappermäulchen so einen zweiten Nobelpreis ein.

Wie man in der Nachbarschaft munkelt, hat Kerstin das gesamte Nobelpreispreisgeld und das Nobelpreispreisgeld dafür ausgegeben, ihr Wohndorf hinter einem Kernkraftwerk zu verstecken. Für einen Anstrich des Kernkraftwerkes reichte es dann nicht mehr. Seit gestern bin ich vor Ort und erledige das. Dafür danke ich mir. Ich bin Iven. Ich hab ja Zeit. Für sowas.

Letzte Veröffentlichungen:

Scheidenpilze am Mittelmeer (Bd. 1)

Pizza Funghi Vaginales Mediterranea (Bd. 2)

Elmar oder Dauert das noch lange?

Die Herbstzeitmösen

Gerontophile Gonorrhoe der grundgeilen Goten von Gera


Liste unterschlagener Sachverhalte

Da gibt’s nichts, ehrlich.