St. Georg against Putin

St. Georg ist nicht gerade eine Hochburg der streetart. Man muss schon mit wachen Augen die Nebenstraßen erforschen, die Durchgänge und Hinterhöfe, um die wenigen Graffiti, Pasteups, Gekacheltes und sonstige Einmischungen zu entdecken.

In den letzten Monaten machen dem Kolibri, welcher inflationär an jeder Ecke herumflattert (und mir über die Jahre in der beständigen nichtssagenden Wiederholung nur noch auf ’n Sack geht – spätestens, seit er es aufgrund seiner belanglosen Gefälligkeit als Deko in die Schwulenpresse geschafft hat) ein Putin-Hasser breit: Einfallsreich, wachrüttelnd, aufsässig.

Lass dich nicht erwischen und bleib kreativ, bin schon gespannt auf die nächsten Stencils aus deiner Nacht- und Nebelproduktion. Wie wärs, wenn Du den (Schwarm der) Kolibri(s) mal überarbeitest, indem ihm ein kleines Meisterwerk in den Arsch fickt.

Oder muss ich wieder alles selber machen 🙂

bloodymir_putin-Rahmen
Stencil in St. Georg: „bloodymir putin“
Putin_bitch-Rahmen
Stencil in St. Georg: „It’s PutinBitch“
Putin-is-gay-Rahmen
Stencil in St. Georg: „Putin is gay“

 

Es lebe der Sprühling!

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Schwulenfeindliche Entgleisung

In der heutigen Ausgabe der jungen Welt rechnet Abu Kicher unter der Überschrift „Von Felidae zu Pegidae“ mit Akif Pirinçci ab.

Was fulminant beginnt „(…) der 1989 mit dem Katzenkrimi »Felidae« einen Bestseller landete und später immer stärker von der Katze zur Kotze herabsank“, endet in einer schwulenfeindlichen Entgleisung:

„Die rechtlichen Mittel muss man dazu nicht verschärfen, nur anwenden – und Akif Pirinçci beispielsweise mit analverkehrfixierten Fanatikern der deutschen Herrenrasse in eine Zelle stecken.“

Ich hab den halben Tag drüber nachgedacht, ob ich mich daran stören muss. Immerhin wird hier ein Kotzbrocken in seiner rechtsradikalen Gesinnung zur Sau gemacht. Da sind alle Mittel recht. Oder eben nicht.

Deshalb stifte ich einen schwulenaktivistischen Gegenvorschlag, etwas ausgefeilter und durchweg positiv:

Wird Akif Pirinçci in den Arsch gefickt, so steckt auch in ihm was Gutes!


 

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Neues Buch: Es geht auch ohne Elke, Elke