Kurzmeldungen 1

Geldstrom – Kunstfluss
Ausstellung im Rahmen der documenta 14
Anthroposophisches Zentrum Kassel
14.05. - 26.06.2017
 FAQ-Room 18: Peggy Parnass – Ich hab so viele Fragen
Ensemble-Mitglied Michael Weber liest aus Peggys Werken
und meiner literarischen Reportage "Auf dem Parnass der Schuhe" 
Schaupielhaus | Malersaal
30.05.2017 | 20:00 Uhr
URBAN ART
Kunstverein Wörth
02.06. - 02.07.2017
6. Regionalschau (1)
Aktuelle Kunst deutscher und dänischer Künstler
Drostei Pinneberg
01.07. - 06.08.2017
6. Regionalschau (2)
Aktuelle Kunst deutscher und dänischer Künstler
Rathaus und Kunstverein Haderslev / Dänemark
19.08. - 24.09.2017

 

23.03.2017

20.03.2017

Frage an die Welt:

Iven Einszehn: „Frage an die Welt“

20.03.2017

Huldigung der Blödheit

Iven Einszehn: „Huldigung der Blödheit“

14.03.2017

11.03.2017

Nach Einreiseverbot für Türkischen Außenminister Cavusoglu in die Niederlande droht Erdogan mit Vergeltung und macht Ernst:

23.01.2017

iven_einszehn-trump-frauen

 

19.01.2017

iven_einszehn-saxit-web

18.01.2017

iven_einszehn-vollverbloedung-web


Geldstrom – Kunstfluss
Ausstellung im Rahmen der documenta 14
Anthroposophisches Zentrum Kassel
14.05. - 26.06.2017
 FAQ-Room 18: Peggy Parnass – Ich hab so viele Fragen
Ensemble-Mitglied Michael Weber liest aus Peggys Werken
und meiner literarischen Reportage "Auf dem Parnass der Schuhe" 
Schaupielhaus | Malersaal
30.05.2017 | 20:00 Uhr
URBAN ART
Kunstverein Wörth
02.06. - 02.07.2017
6. Regionalschau (1)
Aktuelle Kunst deutscher und dänischer Künstler
Drostei Pinneberg
01.07. - 06.08.2017
6. Regionalschau (2)
Aktuelle Kunst deutscher und dänischer Künstler
Rathaus und Kunstverein Haderslev / Dänemark
19.08. - 24.09.2017

Ausstellung im Rahmen der documenta 14

Geldstrom — Kunstfluss

Die Kunst wird gerne über Höchstpreise wahrgenommen, bzw. nehmen sich Medien der Kunst insbesondere dann an, wenn auf Auktionen horrende Summen hingeblättert werden. Die Gleichsetzung von Geld und Bedeutung beinhaltet einen Trugschluss, der nichts über die Lebens- und Bedeutungswirklichkeiten der Künstler und der Kunst aussagt. Vincent Van Gogh ist einer der berühmtesten Künstler der Welt, hat zu Lebzeiten aber offiziell nur zwei Gemälde verkauft. (Über)leben konnte Van Gogh nur, weil sein Bruder Theo ihn fürsorglich gefördert, zu Hause massenhaft seiner Werke angehäuft hat …
Im Spannungsfeld von Geld und Kunst strampeln sich Künstler nicht nur in der Regel über Jahrzehnte ab, ehe sie endlich den verdienten und damit auch bezahlten Platz erlangen, der ihnen zusteht. Gerade dann, wenn es finanziell endlich gut läuft, wird ihnen promt vorgehalten, sie seien plötzlich kommerziell. Der Begriff kommerziell wird ohnehin permant falsch verstanden und mit kapitalistisch verwechselt. Denn Kommerz ist nichts anderes als Handel, sagt also nichts aus über die Wertigkeit des Aktes: Kommerz findet nicht nur beim Kaufen und Verkaufen statt, sondern auch bei jeder Form von bezahlter Arbeit. Eine Kassiererin, die bei Aldi ihre Schicht in die Kasse haut, tut dies aus rein kommerziellem Antrieb – ein Vorwurf wird ihr daraus niemals erhoben. Auch dem Blumenhändler nicht, der hundert gleichartige Gebinde Tulpen anbietet. Einem Künstler mit dreißig Abzügen eines Siebdrucks aber schon!
Für Künstler sind vielfältige Ungeheuerlichkeiten an der Tagesordnung. Selbst arrivierte Künstler, hochpreisig am Markt, verkaufen manchmal jahrelang gar nichts und dürfen sich dann mit Finanzämtern herumschlagen, die Lebensleistungen ignorieren und geringschätzend Hobbytätigkeiten unterstellen. Für Künstler sind Ausstellungen in Museen unerlässlich, denn insbesondere an diesen Orten erlangen sie Bedeutung – zu dem Preis allerdings, dass dies keine Galerien sind, die Kunst dort also nicht zum Verkauf steht. Oft bringen die Künstler die Transportkosten hierfür selbst auf, sie bezahlen also dafür, dass sie Anerkennung erhalten, von der sie weder Mieten bezahlen noch Arbeitsmaterialen einkaufen können, geschweige denn etwas zu essen oder sich gar einen Urlaub nach jahrelanger Ackerei leisten. Fast alle Künstler behaupten, sie könnten von ihrer Kunst prima leben, und die meisten von ihnen lügen. Sie tun es nicht aus eitler Böswilligkeit, es ist eine Überlebensstragie, die ihnen ihren mühselig erarbeiteten Ruf sichern soll. Denn wer nichts oder zuwenig verkauft, muss sich vorwerfen lassen, nicht gut genug zu sein, mit seinem Schaffen am falschen Platz, mit der falschen Strategie, mit idiotischen Vorstellungen oder es in welcher Art auch immer nicht drauf zu haben. Da gibt es die vielfältigsten Behelfsunterstellungen, die inhaltlich gar keinen Wert haben und meistens nicht einmal Sinn, weil die Kunst hier offenbar mit irgendeiner x-beliebigen Ware oder Dienstleistung verwechselt wird. Weil ignoriert wird, dass es in der Kunst vorrangig um eines geht: Um Qualität.
Das Thema Kunst & Geld ist ein weites Feld, und diese kleinen Anmerkungen sollen hier als Denkansätze genügen.
Iven Einszehn: „Einsamer Protest“
Treibholz, genäht, bestickt, lasiert
ca. H 80 x B 49 x T 6 cm
Die Weltkunstmesse documenta darf man getrost als Perversion des Kunstbetriebs bezeichnen. Hier werden alle vier Jahre die millionenschweren Eckpfosten ins Fundament der kapitalistischen Kunstverwertung gerammt. Ein guter Zeitpunkt, um mit kritischem und distanziertem Blick auf das Phänomen „Geldstrom – Kunstfluss“ zu blicken. Die kuratierte Aussstellung im Rahmen der documenta 14 wird vom und im Anthroposophischen Zentrum Kassel veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

Teilnehmende Künstler:
Erika Bialowons, Hamburg
Iven Einszehn, Hamburg
Hans-Otto Fentrop, Loheland, Künzell
Melanie Giljum, Weimar
Sabine Harton, Gleichen (Göttingen)
Titus Grall, Borchen
Katharina Grote Lambers, Hofgeismar
GP Linientreu, Berlin
Susana Nevado, Madrid
Christa Niestrath, Detmold
Charly Rüther, Kassel
Birgit Schiemann, Berlin
Eva Vilemina Urbank, Eschwege
Michael Wagner, Heidelberg

 

 

Geldstrom - Kunstfluss
14.05.2017 - 26.06.2017

Anthroposophisches Zentrum Kassel
Wilhelmshöher Allee 261
34131 Kassel

Eröffnung: So, 14. Mai 2017, 11.30 Uhr 
Einführung: Dr. Ellen Markgraf

 

Kleinigkeit aus dem rassistischen Alltag …

… den Grimme-Preis gibt‘ dafür nicht, aber locker drei Hakenkreuze:

Tja, das Problem mit dem Rassismus lässt sich eben nicht auf  die holzpfahlartigen Auswüchse von PEGIDA, AfD, Nazis, Stammtischparolen und einfacher Vollverblödung reduzieren. Es sind häufig die kleinen unbedachten Schnitzer, die den Rassismus ganz selbstverständlich in den Alltag transportieren.

Hier ist es die dumme Konnotation!

(Die ich nicht erötern werde – denn das bisschen Hirn setze ich voraus, um zu kapieren, dass es so mal gar nicht geht.)

Als Anregung für weitere Artikel in der Tegernseer Dorfzeitung hätte ich anzubieten:

  • Jugendliche unfreundlicher als Flüchtlinge
  • Grau häßlicher als Flüchtlinge
  • Müll stinkender als Flüchtlinge

und natürlich:

  • Maxi Hartberger dümmer als Flüchtlinge!


Bei der Gelegenheit:

Amnesty International hat vor wenigen Wochen eine große antirassistische Kampagne gestartet. Tu was gegen den Rassismus im Alltag. Besorg dir bei Amnesty Kampagnenmaterial. Es gibt Infobroschüren, Postkarten, Poster, Aukleber, Buttons. Alles kostenlos. Zeig der Welt, dass Du den Durchblick hast und verschaff jenen, denen es daran mangelt, den allernötigsten Hintergrund, um das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen!

amnesty
Kampagne gegen Rassismus in Deutschland

 

Entscheidungshilfe

Iven Einszehn: „Entscheidungshilfe“
Streetart-Objekt
Lack (Stencils) auf Schallplatte und Fundholz

In vereinfachter Weise montier ich die nächsten Tage
ein paar von den Dingern in die Stadt …
… wenn Du einer Entscheidungshilfe begegnest,
versuch nicht, sie zu klauen.
Du machst sie nur kaputt!

(Und denk mal drüber nach, ob streetart ernsthaft zu deinem persönlichen Besitz bestimmt ist!)

Plotbot Ken im Small Space

Rudi D. Klöckner, der Macher

Wer sich für Streetart interessiert, kommt an Rudi D. Klöckner nicht vorbei. Bereits seit zehn Jahren betreibt Rudi das Portal urbanshit. Mit seinen täglichen Schlaglichtern auf die Szene der Urbanart ist Rudi hierzulande längst einer der vorrangigen Archivare urbaner Kulturen, der mit unbefangenem Blick auch abwegigste Interventionen im öffentlichen Raum zu würdigen weiß. Den ewig und immer wieder aufkeimenden Diskussionen, häufig eher noch Anfeindungen im Bild-Zeitungs-Niveau, dies oder das wäre ja bloß Sachbeschädigung, purer Schwachsinn, hätte mit Kunst gar nichts zu tun usw. blabla, weiß Rudi doch immer wieder mit einer kleinen Huldigung an die Kreativität zu trotzen. Ich habe ja stets die Hoffnung, dass es genau so gelingen kann, den einen oder anderen Geist zu befreien …

Nicht mehr wegzudenken ist Rudi in Hamburg allerdings auch als Macher und Ausstellungsmacher. Was zunächst 2014 als Online-shop, der Urbanshit Gallery, begann, fand seine geradezu folgerichtige Fortsetzung in diversen Popup-Ausstellungen.

Seit letztem Jahr zeichnet Rudi außerdem als Vereinsvorsitzender des Urban Art Institute verantwortlich, das sich zur Aufgabe gemacht hat, unter dem Motto Walls can dance die Kunstwelt in großformatigen Murals in Harburgs Binnenhafen und Innenstadt zu bringen. Das erste von insgesamt zehn geplanten Wandgemälden wurde vor ziemlich genau einer Woche vom Künstlerduo Low Bros fertiggestellt und ist am TU-Gebäude in der Harburger Schloßstraße zu besichtigen.

Wie schon im vergangenen Jahr, betreut Rudi auch in diesem Sommer die Kunst auf dem Musikfestival MS Dockville als Kurator. Dem diesjährigen Thema von MS Artville „Oasen“ hat Rudi aber zunächst einmal eine eigene Oase vorangestellt.

Denn ab heute ist die Kunst der Urbanshit Gallery nicht nur online und gelegentlich an kurz aufgezogenen Orten zu haben, urbanshit hat ab sofort eine kleine, feine Galerie, den Small Space in der Breiten Str. 56 in Altona. Zur Eröffnung wartet die Galerie mit einer Einzelausstellung von Plotbot Ken aus Berlin auf.

Small Space, die Urbanshit Galerie in der Breiten Straße 56

Plotbot Ken: Vergangenheit als Zukunft

Plotbot Ken legt ein dystopisches Werk vor, in mehrfachem Sinne. Da sind zum einen seine Bildwelten, die man durchwegs als bedrohte Arten überschreiben kann, gleichgültig ob er Menschen oder Tiere darstellt. Während sich in den auf den ersten Blick rein naturalistischen Tierbildern die Szenearien der Bedrohung vielleicht nicht auf den ersten Blick erschließen, werden sie spätestens in den Titeln deutlich. Menschen malt Plotbot Ken häufig mit Atemschutz, Gasmaske oder in Schutzanzug. Verzichtet der Künstler auf diese Insignien der Selbstzerstörung, sind die Köpfe in den Darstellungen häufig zu Schädeln verwest, die einen noch im Tod stoisch aus dem Hemdkragen betrachten oder Haltung bewahrend aus der Uniform anstarren.

Plotbot Ken: „…“ (Ausschnitt)
Plotbot Ken: „A lie told often enough becomes the truth“

Plotbot Ken: „Lead, follow or get the hell out of the way“
Plotbot Ken: „Only you can prevent a forest“
Plotbot Ken: „Mèmoires“
Plotbot Ken: „Airmail“

Zum anderen sind da die Materialien, auf denen Plotbot Ken arbeitet. Munitionskisten, Schubladen, Blechkisten, Benzinkanister, Schilder, Buchdeckel, Briefumschäge, Konstruktionszeichnungen und Fundstücke aller Art aus Schrott oder Altholz. Allesamt Dinge und Gegenstände, die ihre Funktion hinter sich gelassen und auf denen die Zeiten deutliche Spuren hinterlassen haben. Obwohl diese Materialien lediglich aus vergangenen bis vergessenen Zeiten stammen, wirken sie für sich genommen bereits wie eine Mahnung an eine Zukunft, an der die Menschheit allen Auswüchsen und Katastrophen zum Trotz nicht müde wird, sie sich selbst zu bescheren.

Plotbot Ken: „Nuclear Winter“

Und dystopisch sind die Orte, an denen Plotbot Ken sein Arbeitsmaterial findet. Aufgegeben Fabriken, Industriebrachen, Ruinen, verlassene Orte. Lost places dienen dem Künstler aber nicht allein als Fundgrube für sein Arbeitsmaterial, Plotbot Ken lässt sich gleichsam von den verwahrlosten Orten inspirieren und tritt mit seinen Werken in einen Dialog mit der Umgebung: Der Künstler nutzt nämlich nicht allein die Materialien, die er dort vorfindet, er malt auf genau diesem Material direkt vor Ort.

Plotbot Ken legt letzte Hand an die Präsentation von: „Endangared“

 

Urbanshit
Urban Art Institute / Walls can dance
Low Bros

 

Small Space
Plotbot Ken : Product of Environment
Breite Straße 56 | HH-Altona
(S-Bahn Königstr. oder Reeperbahn)
Vernissage: 08.04.2017 | 19:00 Uhr
(bis 05.05.2017)

Allgemeine Öffnungszeiten:
Di | Mi 14:00 - 18:00 Uhr 
Sa 14:00 - 17:00

Plotbot KEN:
Facebook
Flickr
Instagram

 

Portraits

Iven Einszehn: Marion 1 Faltung
Acryllack, Ausziehtusche, Faltung (cutout, Collé), Ritzungen, Temperafirnis auf Leinwand / auf Pappe / auf lackiertem, mit Graphit poliertem Sperrholz
50 x 40 auf 72 x 62 cm

 

Iven Einszehn: Marion 4 EntFaltung
Acryllack, Ausziehtusche, Collé, Ritzungen und Temperafinris auf Leinwand / auf Pappe / auf lackiertem, mit Graphit poliertem Sperrholz
50 x 40 auf 72 x 62 cm
Iven Einszehn: Marion 3 zerfetzte Plakatwand
Collage und Marker / cutout
65 x 52 cm

Iven Einszehn: Eldert
Beize, Decollé, Grundieröl und Offsetdrucklack (Mattfirnis) auf Furnier / Rahmung aus Bauholz, Schellackmattierung
47 x 39,7 x 3,2 cm

 

Iven Einszehn: Marion 2
Beize, Decollé, Grundieröl und Mattfirnis (Offsetdrucklack) auf Furnier / Rahmung aus Bauholz, Schellackmattierung
47 x 39,7 x 3,2 cm

 

Iven Einszehn: Marion 5
Transferdruck, Speiseöl, Acrylfarbe, Lackstift, Temperafirnis / auf Holz / auf lackiertem, mit Graphit poliertem Sperrholz
47 x 38 x 4 cm
Hierfür habe ich eine eigene (überraschend einfache) Transferdrucktechnik erfunden, die 1. ohne verkackt kapitalistisch überteuerten Transferlack auskommt, 2. viel viel schneller geht und 3. eine überraschende Zwischenstufe bereithält, bei der man denkt: So kann das nie was werden! Bei Gelegenheit mach ich dazu mal ein Video-Tutorial, damit meine einfache Methode den Transferlackmarkt gründlich versaut 🙂

X WORDS

X WORDS

Institut für alles Mögliche / Abteilung für alles Andere

Nur am 17. März | ab 19:00

Ackerstraße 18 | Berlin-Mitte

Iven Einszehn: „Dein Leben hat Dich fest im Griff. Du Idiot!“

mit:

Sebastian Siechold
Osvaldo Cibils
Klaus Pinter
Iven Einszehn
Alex Latham
Nina Ross
Veronika Reichl
Katja Kalla

 

X WORDS
Institut für alles Mögliche
Plusnull e.V.

Wettbewerb: Sticker gegen Rechts

Die Druckerei INnUP – Next Level Printing aus Bremen veranstaltet bereits zum siebten Mal den Wettbewerb

STICKER

GEGEN

RECHTS

Werdet kreativ, werdet relevant, mischt den braunen Sumpf auf und macht mit.

Iven Einszehn: Das Doppelte von dumm

 

Iven Einszehn: Hirn schlägt Vaterland

Teilnahmebedingungen

01.03.17 – 29.03.17

Alle kreativen Köpfe sind herzlich eingeladen gegen rechtspolitisches Gedankengut, Rassismus und Ausgrenzung klar Standpunkt zu beziehen.

  1. 60 kostenlose Sticker für JEDEN Teilnehmer oder Supporter

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle, ganz egal, ob ein Motiv extra für den Wettbewerb angefertigt wird oder ein bereits bestehendes Motiv verwendet wird. Auch eingescannte Zeichnungen oder Fotos können am Wettbewerb teilnehmen. Wichtig ist dabei nur, dass der/die Teilnehmer/in auch Urheber des Motivs ist. Eine mehrmalige Teilnahme durch mehrere Beiträge ist möglich. Der Versand der Gewinnersticker erfolgt jedoch nur pro Teilnehmer/in und nicht für jeden Beitrag pro Teilnehmer/in.
Da wir im letzten Jahr schon viele Fragen zur Teilnahme mit einem Bezug zu aktuellen Themen erhalten haben, möchten wir in diesem Jahr geradezu aufrufen, eure Ideen mit präsenten Themen zu verknüpfen. Hierbei sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt also sehr gerne einen Bezug zu aktuellen Themen in den Nachrichten, z.B. der Wahl von Donald Trump, Brexit, oder auch dem Aufmarsch der AFD oder ähnlichem nehmen.

Wie bewerte ich die Beiträge?

Damit wir ein klares Gewinnermotiv ermitteln können, verfügt jeder Beitrag über ein 5-Sterne Bewertungssystem, mit dem man einen Beitrag entweder positiv, neutral oder negativ bewerten kann. Es zählt also nicht nur die Anzahl der Personen, die für einen Beitrag abgestimmt haben, sondern auch die Beurteilung des jeweiligen Beitrags selbst. Vor der Auswertung der Motive werden die abgegebenen Stimmen hinsichtlich möglicher Spam-Taktiken bereinigt. Die Anzahl der Shares auf Facebook hat keine direkte Relevanz für die Bewertung und wird für die Auswertung nicht berücksichtigt. Die Share-Funktion soll lediglich eine einfache Möglichkeit bieten, um das Feedback eurer Freunde für euren Beitrag zu gewinnen. Die Abstimmung erfolgt völlig anonym.

Werden die Beiträge überprüft?

Ja, im Laufe des Wettbewerbs werden alle Beiträge hinsichtlich ihrer Eignung geprüft. Beiträge, die gegen den Geist des friedlichen Protests verstoßen, z.B. durch zur Gewalt auffordernde Motive, werden mit den Beitragsverfassern besprochen und in drastischen Fällen kommentarlos entfernt. Ebenso werden alle Beiträge, die erkennbar Bildmaterial Dritter enthalten vom Wettbewerb ausgeschlossen. Bei Unklarheiten kontaktieren wir den Beitragsverfasser, um eine schnelle Lösung zu finden.

Was passiert mit meinen Daten?

Damit wir am Ende des Wettbewerbs die kostenlosen Sticker an alle verteilen können, benötigen wir eine gültige Emailadresse von jedem Teilnehmer. Diese wird nur im Rahmen des Wettbewerbs, um euch über eine etwaige Spitzenplatzierung zu informieren und eine Adresse für den Versand der Sticker abzusprechen, verwendet. Danach wird die Emailadresse gelöscht. Alle Daten werden nur im Rahmen des Wettbewerbs genutzt, nicht zweckentfremdet und nicht an Dritte weitergegeben.

Wie viele Sticker kann ich absahnen?

Jede/r, der/die am Wettbewerb teilnimmt, erhält 30 Mal das Gewinnermotiv, 20 Exemplare des zweitplatzierten Aufklebers und 10 Sticker vom Beitrag des Drittplatzierten, kostenlos, an eine beliebige Anschrift zugesandt. Die Gewinner bekommen die Gewinnermotive in folgenden Auflagen:

Platz Auflage Platz 1 Auflage Platz 2 Auflage Platz 3
1 600 400 300
2 400 500 100
3 300 200 400

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wie kann ich Supporter werden?

Wer nicht aktiv am Wettbewerb teilnehmen, aber dennoch die kostenlosen Gewinnersticker bekommen möchte, kann sich als Supporter bei uns melden. Poste einfach einen Beitrag auf deiner Webseite (Blog) oder berichte in deiner Community über unseren Wettbewerb und sende uns die URL, von der du zum Wettbewerb verlinkst, zu.

Bitte habt Verständnis: Das Posten des Wettbewerbs auf euren Facebook-Seiten ist zwar toll, Sticker verschicken wir allerdings nur an Supporter mit eigener Website oder Blog.

Warum macht eine Druckerei einen solchen Wettbewerb?

Druckereien haben traditionell eine strategische Rolle bei der Verbreitung von politischen Inhalten gespielt und auch wir haben zuweilen Aufträge von politischen Organisationen und Parteien. Insofern ist es uns wichtig, auch selbst politisch eine Position zu beziehen. Das Aufstehen gegen Gewalt in jeglicher Form und das Weiterreichen dieser Motivation an die heutigen Jugendlichen und damit an die nächste Generation ist Hauptanlass für die Durchführung dieses und ähnlicher Wettbewerbe.

Hier eine kleine Übersicht unserer bisherigen Wettbewerbe und Aktionen:

Sticker gegen Rechts 2008-2015

Eigene Ideen hochladen und / oder Entwürfe bewerten:
INnUP Sticker gegen Rechts

Sticker gegen Rechts auf facebook

Türkei entsendet Luftwaffe nach Hamburg

Die Novelle #6 Königshäuser

Nach fast vierzehn Jahren Vorbereitung ist die Novelle #6 / Zeitschrift für Experimentelles zum Thema Königshäuser erschienen. Die Buchvorstellung fand pflichtgemäß im Brexitwealth of Great Britain statt. Die auf Einladung europafreundlicher Separatisten angereisten Herausgeber wurden im Buckingham Palace von der Königinmutter (Pseudonym: Queen Elisabeth) höchstpersönlich bespuckt, geschlagen, in den Arsch getreten, als Ausländer beschimpft und des Landes verwiesen.

 

koenigshaeuser-titel

snapshot-koenigshaeuser

 

Beitrage von:

Achim Amme,
Alexander Estis,
Andreas Reichelsdorfer,
Andrew Goldfarb,
Andrzej Kikał,
Bastian Kienitz,
Bianca Bellchambers,
Bianca Tschaikner,
Bianca Tschaikner,
blume,
Bob Schroeder,
Bruce Taylor,
Christian Knieps,
Christine Prinz,
Clemens Schittko,
Corinne Haberl,
Daniel Ableev,
Daniel Mylow,
Dennis Mombauer,
Dominik Riedo,
Elisabeth Wilhelm,
Elizabeta Lindner,
Ferenc Liebig,
Forschungsgruppe Kunst,
Frank Dukowski,
Franz Suess,
Gabriele Nakhosteen,
Gerhard Benigni,
Guido Roh,
Hans G. Gohlisch,
Heide Marie Voigt,
Helmut Glatz,
Henk Nijmeijer,
Henning Bochert,
Holger Vos,
Interview Achim Knorr,
Interview Armin Breidenbach,
Interview Bowls Götzke,
Interview Carl King,
Interview CDU,
Interview Daniel Schulz,
Interview Egner,
Interview Hannah Dörr,
Interview Kai Weber,
Interview Maximilian Meier,
Interview Mehdi Moradpour,
Interview Michel op den Platz,
Interview Nikolaus Wegener,
Interview Paul Backert,
Interview Riedo,
Interview Scott-Thomas,
Interview Sebastian Krämer,
Interview Tania Bezzenberger,
Iven Einszehn,
Jasmin Mödlhammer,
Jürgen Hofstetter,
Kai Gutacker,
Kinga Toth,
Kurt Neumeyr,
Lukas Vering,
Marc Suter,
Marder / Czillerisch,
Marina Büttner,
Markus Lesmeister,
Maximilian Meier,
N. Ehrlich,
Nikola Huppertz,
Peter Kapp,
Peter Zemla,
Philipp Kampa,
Robert Wickmayer,
Rolf Schönlau,
SAID,
Sebastian Schröer,
Sima Moussavian,
Susanne Rzymbowski,
Theresa Luise Gindlstrasser,
Tobias Reußwig,
Tobias Stenzel,
Udo Dickenberger,
Wolfgang Mach,
Yvonne Cromer

Die Novelle #6 / Zeitschrift für Experimentelles: Königshäuser
Hrsg.: Daniel Ableev, Sarah Kassem, Christian Knieps, Dennis Mombauer
Amazon € 6,42

Zentrale für Experimentelles

Einsendungen für Die Novelle #8: Seltsamkeitsforschung